Für den Schriftsteller und Bürgerrechtler Jürgen Fuchs wurde der Bezirk Tempelhof nach seiner erzwungenen Ausreise aus der DDR zunächst ein Ort des Neuanfangs. Hier setzte er sein Schreiben über die SED-Diktatur und ihre Folgen fort. Doch auch im Westen blieb Fuchs im Visier der Staatssicherheit. Seine Geschichte zeigt, wie weit ihr Wirken reichte.
Im Anschluss an eine Lesung ausgewählter Texte – vorgetragen von Schauspieler Gregor Knop – spricht die Autorin Doris Liebermann mit Liedermacher Salli Sallmann und Michael Stognienko, dem Neffen von Jürgen Fuchs, über den Schriftsteller sowie mit Christoph Stamm, Archivleiter der Robert-Havemann-Gesellschaft, über dessen Nachlass.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich. (siehe Buchungslink)
Veranstaltungsort: Flughafen Tempelhof Besucherzentrum Check-In Platz der Luftbrücke 5, C2 12101 Berlin
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Flughafen Tempelhof (Tempelhof Projekt GmbH), der Robert-Havemann-Gesellschaft und dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB) statt und ist Teil der BAB-Veranstaltungsreihe „Mein Kiez. Geschichte(n) des geteilten Berlins“.