Der Arbeitskreis Umwekttechnik Berlin des VDI BV-BB lädt zur nächsten spannenden Veranstaltung ein:
Nashörner (Rhinozerosse) leben seit mehr als 50 Millionen Jahren auf der Erde. Sie sind große Weidetiere und übernehmen wichtige Aufgaben bei der Landschaftspflege in den jeweiligen komplexen Ökosystemen. Ohne sie sind diese Ökosysteme gestört, die ökologischen Folgen sind nicht vorhersehbar. Sie sind heute extrem vom Aussterben bedroht. Von den Nördlichen Breitmaulnashörnern gibt es nur noch zwei weibliche Tiere, das letzte männliche Tier verstarb 2008. Diese Tierart zu retten, ist ein Mammutprojekt: Mehrere internationale Forschungsinstitutionen wollen die stark gefährdeten Säugetiere mithilfe künstlicher Reproduktionstechnologien retten.Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) übernimmt im Forschungsverbund Berlin e. V. die Projektleitung des Forschungsprojekts BioRescue. Ziel ist die Anwendung modifizierter Reproduktionstechnologien zur Rettung stark gefährdeter Säugetiere wie des Nördlichen Breitmaulnashorns. Zusammen mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Artenschutz will das BioRescue-Konsortium durch die Entwicklung fortschrittlicher Methoden das scheinbar Unmögliche möglich machen.
Es ist ein Forschungsprojekt, das auch durch Bundesmittel unterstützt wird. Denn für den Artenschutz braucht es die Zusammenarbeit von Politik, Naturschutz, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.Professor Hildebrandt wird das Projekt BioRescue vorstellen und neue Wege des Artenschutzes beschreiben.
Dabei geht es um mehr als Reproduktionstechniken: Auch philosophische Fragen zu den Chancen und Risiken solcher Eingriffe in die Evolutionsgeschichte unserer Erde werden thematisiert.
Vortragender: Prof. Hildebrandt, Projektleiter Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) im Forschungssverbund Berlin e.V.
Die Anmeldung erfolgt über den bereitgestellten Link.