Eine öffentliche Gesprächsreihe an der Universität der Künste Berlin
Warum Kunst? ist eine öffentliche Gesprächsreihe an der Universität der Künste Berlin im Wintersemester 2026/27. Sie geht der Frage nach, wie sich die Notwendigkeit von Kunst und künstlerischer Ausbildung in unserer Gegenwart begründen lässt. Vielleicht ist es Zeit für ein neues Paradigma künstlerischer Praxis?
In einer Zeit, die geprägt ist von politischer Polarisierung, der beschleunigten Entwicklung künstlicher Intelligenz und einer zunehmenden Digitalisierung des Alltags, stellt sich die Frage neu: Was bedeutet Kunst heute – für die Gesellschaft, für Institutionen und für einzelne Menschen? Was kann Kunst bewirken? Wie wird sie zugänglich gemacht? Wie inklusiv ist unsere Kunstproduktion? Und welche Stimmen, Körper und Materialien prägen ihre Gegenwart und Zukunft?
Die UdK-Gesprächsreihe Warum Kunst? versteht sich als offenes Forum für Reflexion und Austausch zwischen Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Studierenden und der Öffentlichkeit. Sie soll ein Denken über Kunst als gesellschaftliche Praxis fördern und kritisch befragen, wie Kunst relevant bleibt – für unsere Gemeinschaften, für ökologische und soziale Zusammenhänge und für die sich wandelnden Bedingungen künstlerischer Arbeit.
An sechs Dienstagabenden kommen jeweils zwei Gäste aus Kunst, Politik, Gesellschaft, Wissenschaft oder Kulturpraxis zu kurzen Impulsen und einem anschließenden Gespräch zusammen. Moderiert werden die Abende von Vertreter*innen aus der UdK-Gemeinschaft.
Termine: 27.10.26, 3.11.26, 10.11.26, 1.12.26, 19.1.27 und 9.2.27, jeweils von 18-20 Uhr.