Der 9. November in der deutschen Geschichte –
Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 und
den 25. Jahrestag des Mauerfalls 1989
Der 9. November hat die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts in mehrfacher
Weise geprägt: Das Datum steht für die Ausrufung der ersten deutschen Republik
1918, die Novemberpogrome gegen die jüdische Bevölkerung 1938 und den Fall
der Berliner Mauer 1989.
Die Themenführung in der Dauerausstellung nimmt die Verbrechen des Jahres
1938 und die deutsch-deutsche Erinnerung an das Ereignis in den Blick. Sie spannt
einen Bogen bis in die 1980er Jahre, als oppositionelle Gruppen in der DDR ihrer
Kritik am ostdeutschen Staat Ausdruck verliehen bis zu dem Tag, an dem sich vor
25 Jahren die Berliner Mauer öffnete. Das Zeughauskino zeigt neben einem
Kurzfilmprogramm den Film November Days. Der 1990 entstandene Film von
Marcel Ophüls ist ein eigenwilliger Stimmungsbericht über den Mauerfall in Berlin
und die Monate danach. Die eindrückliche Dokumentation von Spiegel TV zum
Mauerfall mit dem Titel „24 Stunden: 9. November" wird im Schlüterhof
präsentiert.
Der Eintritt, die Führungen und das Filmprogramm sind am 9. November im
Deutschen Historischen Museum frei!
von: BorgmannDHM