Buchpremiere und Gespräch mit den Auslandskorrespondenten Marc Engelhardt (Genf), Thomas Franke (Moskau) und Julia Macher (Barcelona) Moderation: Dominic Johnson (taz-Ressortleiter Ausland)
Separatisten haben Zulauf. Während viele etablierte Nationalstaaten Krieg, Terror und Vertreibung, aber auch wachsender Konzernmacht und sozialer Ungleichheit scheinbar machtlos gegenüberstehen, versprechen die Unabhängigkeitsbewegungen eine bessere, selbstbestimmte Zukunft. Ihre Visionen sind so unterschiedlich wie die Mittel, zu denen sie greifen: Die einen glauben an die Macht des Stimmzettels, andere kämpfen mit Waffengewalt für ihre Ziele. In ihrem Buch berichten die Korrespondenten des Netzwerks Weltreporter zum Beispiel aus Katalonien, der Ost-Ukraine, aus Kurdistan, dem Südsudan oder Transnistrien über die neue Separatismuswelle und ihre Folgen. Drei von ihnen stellen sich an diesem Abend zum Gespräch.