Ein Film von Ines De Nil und Detlef Fluch, D 2013, 59 Minuten Die Reichsbahn - ein DDR-Großbetrieb in West-Berlin. Eine Geschichte von der Absurdität, als West-Berliner Arbeiter mitten im Kalten Krieg in einem sozialistischen Betrieb zu arbeiten. Zunächst waren es nur Sektorengrenzen, 1961 wurde es eine unüberwindbare Mauer, die Ost und West trennte. Berlin nach dem 2. Weltkrieg - eine geteilte Stadt. Und doch gab es eine seltsame Normalität an dieser waffenstarrenden Grenze: Der alliierte Kontrollrat regelte die Details des feindlichen Nebeneinanders, die Westbürger durften Transit durch den Osten fahren und der Osten hatte einen Großbetrieb mitten in Westberlin: Es war das Erbe der Deutschen Reichsbahn: Die Gleisanlagen, die S-Bahn und die großen Reichsbahn- Ausbesserungswerke in Tempelhof und Wannsee, sie waren Eigentum der DDR. Mehr als 4000 Westberliner arbeiteten hier unter dem Symbol der Reichsbahn - dem Flügelrad. Es war ein fast normaler Arbeitsplatz... Anschließend Diskussion mit den Filmemachern