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Carnival of Literatures: Planet Crime

Wissmannstr. 32 12043 Berlin - zum Stadtplan
Freitag 15.07.2016 bis Samstag 16.07.2016 - Anfangszeit: 15:00 Uhr
Kategorie: Festivals
Internationales Festival für anglophone Literaturen
mit Fokus auf Krimi-Autor*innen aus Afrika, Asien und ihren Diasporas
15. Juli - Berlin
16. Juli - Potsdam
Autor*innenlesungen, Spoken Word, Podiumsdiskussionen,
Konzerte, Kinderprogramm, Markt

CARNIVAL OF LITERATURES – Internationales Festival für anglophone Literaturen mit Fokus auf Autor*innen des Globalen Südens, in Berlin und Potsdam.

Am 15. und 16. Juli 2016 feiert der CARNIVAL OF LITERATURES in seiner ersten Edition PLANET CRIME Krimiautor*innen anglophone Krimi-Autor*innen aus Afrika und Asien und ihren Diasporas.

Mit spannungsgeladenen Lesungen, Spoken Word Performances, Konzerten und Podiumsdiskussionen wirft der CARNIVAL OF LITERATURES sein literarisches Netz aus und diskutiert gesellschaftlich relevante Themen aus Nord und Süd im Kontext einer interdependenten Welt.

In der emanzipatorischen und herrschaftskritischen Tradition des Karnevals begründet der CARNIVAL OF LITERATURES eine diskursive Plattform zur kritischen Auseinandersetzung mit universalisierten Kultur- und Identitätsvorstellungen und bietet Raum für Perspektiven jenseits eurozentrischer Vorstellungen.

Am Freitag in der WERKSTATT DER KULTUREN in Berlin und am Samstag Open Air vor historischer Kulisse in Potsdam präsentieren Krimiautor*innen u.a. aus Dänemark, Deutschland, GB, Indien, Singapur und Süd Afrika brisante Enthüllungen rund um Verbrechen, Vergehen und Straftaten.

In seiner ersten Ausgabe, PLANET CRIME, widmet sich der CARNIVAL OF LITERATURES 2016 dem literarischen Genre der Crime Fiction mit dem Fokus auf Autorenschaften des globalen Südens.

Besonders in den letzten 20 Jahren erfreut sich die Kriminalliteratur des Globalen Südens und seiner Diaspora eines ungeahnten Booms. Im Kontext fortschreitender Neoliberalisierungspolitiken und fortwährender neokolonialer Abhängigkeiten und Machtverhältnissen, erweist sich Crime Fiction einerseits als emanzipatorische Möglichkeit zur Abbildung/Diskussion von Realitäten.
Andererseits finden die skizzierten Realitäten aber auch ihre Inszenierung – nicht zuletzt für potentielle kaufkräftige Leser im globalen Norden. Es gilt daher, stereotypisierende Vereinfachungen der Beziehungen von politischen und sozialen Verhältnissen und literarischer Produktion im globalen Kontext kritisch zu betrachten.

von: WdK

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