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Kultur Festival: Austausch Arabischer und Berliner Künste bei "Landschaften der Hoffnung"
Samstag 01.10.2016
bis Montag 03.10.2016 - Anfangszeit: 18:00 Uhr
Am Samstag, 1. Oktober 2016, 18:00 Uhr, eröffnen Stephan Steinlein, Staatssekretär des Auswärtigen Amts, und Fares Helou, Schauspieler und Aktivist aus Syrien, das Kulturfestival Landschaften der Hoffnung im Radialsystem V in Berlin. Hier stehen der Öffentlichkeit drei Tage lang, vom 1. bis 3. Oktober, die Türen zu einem dichten Kunst- und Kulturprogramm und interessanten Gästen aus Syrien, Deutschland und anderen Ländern offen.
Präsentiert werden Kunst- und Kulturprojekte, die das erste Mal in Berlin, wenn nicht sogar in Deutschland, zu Besuch sind, so unter anderem: das Soriana Music Project unter der Leitung des syrischen Komponisten und Saxophonisten Basel Rajoub; die Ausstellung „No Homes in the Camp“ von Photograph Hamdy Reda (Ägypten); die Multimediaarbeit „Presentation“ von Schriftstellerin und Videokünstlerin Doha Hassan (Syrien) und; und das Ossoul Musikensemble unter der Leitung von Fawaz Baker aus Aleppo. Viel Raum wird Begegnungen zwischen deutschen Künstlern und Schriftstellern und ihren arabischen Kollegen eingeräumt um sich über Themen auszutauschen, die für Künstler in Europa aktuell von Bedeutung sind. Für die Diskussionsrunde „Hörst du mich?“ lädt Deutsche Welle-Moderator Jaafar Abdul Karim wichtige Persönlichkeiten wie Merle Kroeger, Autorin von „Shipwreck“, Rasha Abbass, Autorin von „Die Erfindung der deutschen Grammatik“, Irit Neidhardt, Filmproduzentin und Direktorin eines Filmvertriebs, und Andere zum Gespräch ein. Eine andere Podiumsdiskussion dreht sich um die „Kunst im Exil“: Hier haben syrische Künstler, die nun in Deutschland leben und arbeiten, die Gelegenheit, offen über praktische Aspekte ihrer Arbeit in Deutschland in Theater, Film und Bildender Kunst zu sprechen. Bei „Bedingte Freiheit“ wiederum kommen AutorInnen und KünstlerInnen Adania Shibli (Palästina), Abdullah Al Kafri, Yasser Al Maamoun und Khaled Barakeh (Syrien) zusammen, um künstlerische Ausdrucksfreiheit in Europa zu diskutieren.
Action for Hope, die treibende Kraft hinter dem Kulturfestival, steht Gemeinschaften in Not mit Mitteln der Kreativität, freier Meinungsäußerung und mit Wissen zur Seite und will so zu ihrer Heilung beitragen. Landschaften der Hoffnung ist ein Gemeinschaftsprojekt von Action for Hope und Ettijahat – Independent Culture, einer Kulturorganisation aus Beirut, die sich für die Schaffung eines nachhaltigen Rahmens für Kunst- und Kulturarbeit aus Syrien einsetzt und durch Kunst Brücken zwischen Syrern der Diaspora und ihren Gastgesellschaften baut.
Landschaften der Hoffnung findet unter der Schirmherrschaft des Auswärtigen Amts statt und wird gesponsert von Ford Foundation, Allianz Kulturstiftung, Stichting Doen, Goethe-Institut, Aga Khan Music Initiative, PostkodLotteriets Kulturstiftelsen, Open Society Foundations, British Council und Ghiath & Nadia Sukhtian. Unterstützt wird die Veranstaltung von die Deutsche Welle.
von: Ninaact4hope