Die Künstlerinnen Sophie Lichtenberg und Lea Langenfelder haben ein Training der Bundeswehr begleitet und erforscht, das JournalistInnen auf die Arbeit in Krisenregionen vorbereiten soll. Der Lehrgang zeichnet sich durch seine Methodik aus: SoldatInnen simulieren für ihre TeilnehmerInnen interaktive Kriegs- und Krisenszenarien. Die Bundeswehr setzt damit auf Wissensgenerierung durch erfahrung, eine Tendenz, die aktuell auch in Bildender und Darstellender Kunst vermehrt zu beobachten ist.
Langenfelder und Lichtenberg reflektieren in ihrer Ausstellung Macht- und Wirkmechanismen inszenierter Erfahrungen und fragen danach, wie Fiktion und Realität einander beeinflussen. Der Truppenübungsplatz wird dabei als Fiktionsfabrik interpretiert und in einer täglich bespielten Rauminstallation zitiert. Der Eintritt ist frei oder gegen Spende.
Performancezeiten:
Donnerstag: 17:00 bis 20:00 Uhr Freitag: 14:30 bos 15:30 Uhr mit anschließendem Gespräch und 16:00 bis 19:30 Uhr Samstag: 16:00 bis 20:00 Uhr
Performance mit: Georg Weislein, Edith Kaupp, Tabea Panizzi