Der Autor MARTIN BRAMA (Jg. 1943, Berlin) wird vor allem über seine Jugend in Ostberlin sprechen. Er wurde als Theologiestudent an der HU Berlin nach Protesten gegen den Einmarsch der Warschauer Pakt-Staaten im August 1968 von der Staatssicherheit aufgrund einer Flugblattaktion wegen "staatsfeindlicher Hetze und Propaganda" gegen die DDR, sowie sogenannter "subversiver Diversion" zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt.
Er wurde nach 16 Monaten von Westdeutschland freigekauft, blieb aber trotzdem in der DDR. Martin Brama wurde später als leitender Mitarbeiter in der Behindertenarbeit von der Staatssicherheit intensiv umworben.
Seine Erlebnisse als politischer Häftling in den Zuchthäusern Cottbus und Berlin-Hohenschönhausen, sowie sein alltäglicher mutiger Kampf gegen die unmenschliche SED-Diktatur schildert er in seinem Buch.
Moderation: DETLEF W. STEIN (Historiker; Institutsleiter des OEZ BERLIN)
MITTWOCH, 4. JULI 2018 UM 18.00 UHR
In der VERANSTALTUNGSREIHE DDR GESCHICHTE-ZEITZEUGEN
Ort: Haus 1, Raum 614 (6.Etage), Ruschestr. 103 ehemaliges Stasi-Gelände 10365 Berlin-Lichtenberg (U-Bhf. Magdalenstrasse) Freier Eintritt. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem VPVDK e.V. und Bürgerkomitee 15. Januar e.V
Nächste Stasi-Geländeführung: Anfang Juli um 15.30 Uhr vor Haus 1, Ruschestrasse 103, pro Person 8,-€, Ermäßigung möglich Anmeldung: bueko_1501_berlin@web.de http://www.buergerkomitee1501berlin.de/