Podiumsdiskussion am 4. April 2019, 18.30 Uhr; Haus 22; Auf dem ehemaligen Stasigelände, Ruschestr. 103, 10365 Berlin, U-Bahn Magdalenenstraße
Eine gemeinsame Veranstaltung des Bürgerkomitees »15. Januar« e.V. und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
In den vergangenen Monaten ist heftig über Strukturen und Methoden der Aufarbeitung der SED-Diktatur diskutiert worden. Einige plädieren dabei für einen „Paradigmenwechsel“ durch eine stärkere wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte. Andere warnen entschieden vor einer Verharmlosung der Diktatur in SBZ und DDR. Unabhängig von den konkreten Anlässen für diese Debatte scheint uns 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution die Zeit reif dafür zu sein, die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Deutschland kritisch zu bilanzieren. Was wurde erreicht? Wo befindet sich die Aufarbeitung im Spannungsfeld von Wissenschaft und politischen Bildung? Welche Rolle spielen die Opfer der Diktatur in diesem Prozess? Ist der antitotalitäre Konsens eine brauchbare Leitschnur und wie kann Aufarbeitung vorbeugend gegen Extremismus wirken?
Teilnehmer: Jörg von Bilavsky, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller, Stiftung Ettersberg Dr. Jens Gieseke, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam Dr. Anna Kaminsky, Bundesstiftung Aufarbeitung Dr. Enrico Heitzer, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen Dr. Erhart Neubert, Historiker
Moderation: Dr. Christian Booß, Bürgerkomitee »15. Januar« e.V.
Termin: 4. April 2019, 18.30 Uhr
Ort: Haus 22, auf dem ehemaligen Stasigelände Ruschestr. 103 10365 Berlin U-Bahn Magdalenenstraße