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Der rote Faden - Einzelausstellung Burghild Eichheim & Gäste Aenne Burghardt und Gertraude Pohl

Suarezstraße 57 14057 Berlin - zum Stadtplan
Einschränkung: Galerie-Öffnungszeiten: Mi - So, 14 - 18 Uhr
Samstag 31.08.2019 - Anfangszeit: 14:00 Uhr
Kategorie: Kunst
Burghild Eichheim malt, zeichnet, macht Objekte, Collagen und angewandte Kunst. Ihre Arbeiten haben stets die Zeichnung zur Grundlage, bei den Gemälden arbeitet die Künstlerin mit Gouache, Acryl und Eitempera. Nun zeigt sie eine Auswahl aus verschiedenen Werkphasen in der Galerie GEDOK Berlin und bestreitet damit die zweite Einzelausstellung im Jahresprogramm des größten Künstlerinnenvereins in Berlin:
Eine junge Frau liegt hingegossen im Gras (Triptichon 60 x 90 cm, 2018). Verzückt lauscht sie an einem Blatt, als wäre es ihr Smartphone. Grüne Blätter und Gräser umzärteln sie. Im Hintergrund öffnet sich das Tempelhofer Feld. Eine Nymphe aus kräftigen, grünen, weinroten, blauen und weißen Pinselstrichen mitten im Moloch Berlin. Kann das gut gehen?
Das Werk von Burghild Eichheim thematisiert Menschen im Kontext von Natur, Kultur, Stadt, Communities, Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft. Auf malerischem und zeichnerischem Weg lotet die Künstlerin dazu die Phänomene unserer Zeit aus.
So scheint es, als ob wir die Traumgedanken des schlafenden Videokünstlers in einem Garten lesen können (Anderswo - Anregung von John Bhatt, Gouache auf Maltuch, 60 x 100 cm, 2017). Über die buntfarbigen Blüten der Stauden hinter ihm sind Namen, Sätze, Satzfetzen und Worte geschrieben: „war alles anders“, „obwohl Menschen“, „überall in meinen Büchern tot umgefallen“, „Akkord Treffen“, „Südafrika schwarz“ ... wachsen wie Blätter und Zweige in die idyllische Gartenlandschaft hinein. Und prägen sich ihr auf.
Unsentimental fängt Burghild Eichheim Gefühle ein: Ängste, Schmerz, Trauer, Kritik und Zorn spiegeln sich in energiegeladenen farbigen Strichen und in collageartigen und teilweise fast kubistisch aufgelösten Szenarien.

Gemeinsam mit den von ihr eingeladenen Gastkünstlerinnen Aenne Burghardt und Gertraude Pohl spinnt sie einen enzyklopädischen „roten Faden“ und behauptet sich als eine wichtige Vertreterin in der figurativen Kunst unserer Zeit.

Vernissage: 30.08.2019, 19:00 Uhr mit einer Einführung von Bettina Güldner
Rundgang und Künstlerinnengespräch: 13.09.2019, 18:00 Uhr
Finissage: 15.09.2019, 16:00 Uhr

von: Antikmeile

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin

 
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