Gemeinsam tauchen wir in Daniel Boyds raumgreifende Installation ein, befragen seine Bilder und kommen ins Gespräch. Warum können wir nicht immer alles sehen? Und was bedeutet es, viele Perspektiven ins Bild zu bringen? Der Workshop lädt zur zeichnerischen und performativen Auseinandersetzung mit Boyds Kunst und dem Begriff der Opazität ein. Dabei lernen die Teilnehmenden Perspektiven der First Nations kennen, die sich kolonialen Erzählungen widersetzen. Sie entwickeln spielerisch eigene Bildstrategien, die sich einseitigen Sichtweisen und Festschreibungen entziehen.