Wie sich eine Stadt selbst verwaltete - Vortrag und Gespräch von Archäologin Claudia Melisch und Oberst a. D. Hans-Hubertus Mack.
Unweit des heutigen Standorts der Berliner Stadtbibliothek gründeten sich im 13. Jahrhundert die beiden Städte Berlin am östlichen Spreeufer und Cölln auf der Fischerinsel. Aufgrund ihrer Lage an der Spree waren die beiden Städte von Anfang an von hoher wirtschaftlicher und militärischer Bedeutung. Weniger als 100 Jahre nach ihrer Gründung vereinigten sich Berlin und Cölln zu einer Doppelstadt, organisierten sich jedoch weiterhin in getrennten Selbstverwaltungen. Wie gestaltete sich die historische Verwaltung und Verteidigungsinfrastruktur von Berlin-Cölln? Wie war eine Selbstverwaltung ohne Polizei und Militär möglich? Und welche Entwicklungen waren hierbei zu beobachten?
Der Vortrag und Austausch bietet Antworten auf diese Fragen und gibt spannende Einblicke in die Entwicklungsgeschichte von Berlin-Cölln und die Besonderheiten ihrer städtischen Organisation.
Während der Veranstaltung besteht die Möglichkeit für das Publikum mit den Referent*innen ins Gespräch zu kommen.
Um sicher einen Platz zu bekommen, melden Sie sich an über berlinsammlungen@zlb.de. Sie können aber auch spontan vorbei kommen.