Li Kotomi wurde in Taiwan geboren, wuchs dort auf und spricht Chinesisch als Muttersprache. Mit 15 Jahren begann sie, Japanisch zu lernen, und absolvierte nach ihrem Universitätsabschluss ein Masterstudium in Japan. 2017 debütierte sie als Autorin mit ihrem ersten auf Japanisch verfassten Roman Solotanz (獨舞), der mit dem 60. Gunzo-Literaturpreis für neue Autoren ausgezeichnet wurde. 2019 wurde ihr Roman Fünf Sekunden Mondsichel (倒數五秒月牙) für den 161. Akutagawa-Preis und den 41. Noma-Literaturpreis für Neueinsteiger nominiert. 2021 erhielt sie für ihren Roman Die Nacht, in der die Polarsterne herabfallen (北極星灑落之夜) den 71. Kunstförderpreis für Neueinsteiger, wurde für den 34. Mishima-Yukio-Preis mit dem Roman Die Insel, auf der die Higambana blühen (彼岸花盛開之島) nominiert und gewann den 165. Akutagawa-Preis. Als taiwanische Autorin, die auf Japanisch schreibt, ist Li Kotomi die erste taiwanische Preisträgerin des Akutagawa-Preises. Anlässlich ihres Besuchs in Berlin laden wir Sie herzlich ein, an diesem Vortrag teilzunehmen, um ihre faszinierende Geschichte und ihre Werke kennenzulernen!
Datum: Freitag, 25. Juli 2025, 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) Ort: Taiwan Kultursaal, Taipei Vertretung in Deutschland, Markgrafenstr. 35, 10117 Berlin Referentin: Li Kotomi Moderation: Thorsten Dönges Dolmetscher: Achim Kehlenbach Sprache: Chinesisch/Deutsch (zweisprachig)
Vor Ort gibt es Tee und kleine Snacks. Wir laden alle ein, die sich für taiwanische Literatur und Gender-Themen interessieren, herzlich zur Teilnahme ein!