Pronatalismus, also eine bevölkerungspolitische Ausrichtung auf eine Steigerung der Geburtenrate, feiert ein Comeback.
Doch der dahinterstehenden Bewegung geht es nicht um den Erhalt der Menschheit, sondern um die Reproduktion bestimmter Bevölkerungsgruppen.
Was passiert, wenn diese Ideologie auf finanzielle und politische Macht sowie moderne Reproduktionstechnologien trifft?
Was hat Pronatalismus mit Rassismus und Eugenik zu tun?
Welche Rolle spielt er für (extrem) rechte Bewegungen in Deutschland?Wie realistisch sind die Versprechen von der genetischen „Optimierung“ eigentlich?
Wie kann eine feministische Gegenwehr aussehen?
Dazu diskutieren: - Eike Sanders, Sozialwissenschaftlerin, AK Fe.In - Dr. Isabelle Bartram, Mikrobiologin, Gen-ethisches Netzwerk e.V. - Dr. Susanne Schultz, Soziologin, AG Reproduktive Gerechtigkeit - Lili Kramer, „What the fuck?!“-Bündnis
Und das Halloweenspecial: Verkleide dich als antifeministischer Bösewicht oder feminist super hero und gewinne tolle Preise!