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Ist das noch/schon mein Land? Hallo Reinickendorf, reden wir über Heimat

Wilhelmsruher Damm 142c 13439 Berlin - zum Stadtplan
Dienstag 15.09.2026 - Anfangszeit: 19:00 Uhr
Kategorie: Wissen live
Eine Gesprächsreihe in Kooperation mit dem PEN Berlin in der Bibliothek im Märksichen Viertel!

Viele Ängste belasten die Deutschen: Die Angst davor, dass der Staat seine elementaren Aufgaben nicht mehr erfüllen kann. Die Angst vor einer Überforderung der Gesellschaft durch Einwanderung. Die Angst davor, dass Wohnen unbezahlbar und Gesundheitsvorsorge unerreichbar werden. Die Angst vor einem tiefen Fall der Wirtschaft dieses Landes.

Begleitet von vielschichtigen Gefühlen wie Einsamkeit, Machtlosigkeit und Verunsicherung. Wie soll man sich verhalten gegenüber politischem Extremismus? Wie und wann sich gegen ansteigenden Antisemitismus und Rassismus wenden? All diese und weitere Ängste lassen sich in einem Motiv bündeln: die Angst vor dem Verlust des Vertrauten. Die Angst vor dem Verlust von Heimat.

Die Diskussionsteilnehmenden sind:

Katja Kipping, geboren 1978 in Dresden, Ex-Politikerin (Die Linke). Von 2005 bis 2022 Bundestagsabgeordnete, von 2012 bis 2021 Bundesvorsitzende der Linken, von 2021 bis 2023 Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales. Seit 2024 Geschäftsführerin und Leiterin der Abteilung Sozialpolitik beim Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Linda Teuteberg, geboren 1981 in in Königs Wusterhausen (Brandenburg), Rechtsanwältin und Politikerin (FDP). Von 2017 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages, seit Mai 2026 stellv. FDP-Bundesvorsitzende. Ehrenamtlich als stellv. Vorsitzende des Vereins Gegen Vergessen – Für Demokratie und der Ludwig-Erhard-Stiftung.

Ann-Kathrin Hipp, geboren 1993 in Bad Kreuznach (RLP), Journalistin. Sie arbeitete bis vor kurzem beim Tagesspiegel, wo sie den preisgekrönten Berlin-Newsletter »Checkpoint« geleitet und den Podcast »Eine Runde Berlin« gehostet hat. Co-Autorin des Buchs »Berliner Inseln« (Insel, 2023). Aktuell gründet sie im Vierer-Team ein neues Medium für Deutschland: tbd.

Der PEN Berlin ist eine 2022 gegründete Schriftstellervereinigung von Autoren, Publizisten, Schriftstellern, Übersetzern und Verlegern. PEN Berlin setzt sich für Literatur als verbindende Kraft, den freien Austausch von Gedanken sowie Meinungs- und Pressefreiheit ein. Er lehnt Zensur ab, fördert das Verständnis zwischen Nationen und tritt zugleich gegen Desinformation und den Missbrauch der Pressefreiheit ein. 

von: StBReinickendorf

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