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Kinonachmittag in der Hansabibliothek: Nichts bleibt und nichts verschwindet

Altonaer Straße 15 10557 Berlin - zum Stadtplan
Sonntag 31.05.2026 - Anfangszeit: 15:00 Uhr
Kategorie: Kino
Im Anschluss Gespräch mit Paul Sonntag und Sophie Korschildgen

Einlass: 14:30 Uhr

Eine Straßenecke in Berlin-Moabit verändert sich: Aus einem in die Jahre gekommenen Supermarkt wird eine Baustelle und schließlich ein Neubau. Regale werden eingeräumt, Wände abgerissen, Pause gemacht und Geld gezählt. Zwischen Kühlregal, Baugerüst und Sichtbeton überlagert der Film die Versionen des Ortes und lässt sie gleichzeitig stattfinden. Mal spielerisch, mal gespenstisch kommen dabei Wiederholungen zum Vorschein, wie Echos zwischen den Welten.

„Nichts bleibt und nichts verschwindet“ ist eine detaillierte Langzeitbeobachtung einer Berliner Straßenecke, an der ein Supermarkt schließt und ein Café öffnet. Damit wird ein scheinbar nebensächlicher Ort zum Protagonisten des Films – und mit ihm die Frage, wie Konsumverhältnisse den städtischen Raum formen und ihn damit zugleich verbrauchen und verändern. Der Film hatte im Januar 2026 auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken Premiere. (Kunst Raum Mitte)

Regie: Paul Sonntag | Deutschland 2026 | Dokumentarfilm | Farbe | 79 Min. | Dt., Engl., Rumän., mit dt. UT

Paul Sonntag studierte zunächst Architektur und Fotografie in New York, danach Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg, mit Stationen in Prag, Paris und Lagos. 2025 absolvierte er die Diplomprüfungen in Kamera und Dokumentarfilmregie. Seine Arbeiten wurden während der Berlin Art Week an der Neuen Nationalgalerie, in der Kunsthalle Basel, dem Salzburger Kunstverein und diversen Filmfestivals gezeigt, u. a. TIFF next wave und PÖFF Tallinn. Er arbeitet als Filmemacher und Kameraperson und lebt in Berlin-Moabit.


Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts OFFEN FÜR KULTUR in der Hansabibliothek statt und ist kostenfrei.

Dass vollständige Programm von OFFEN FÜR KULTUR findet ihr hier: www.offen-fuer-kultur.de.


OFFEN FÜR KULTUR wird mit Mitteln der LOTTO-Stiftung Berlin finanziert.


(Foto: Paul Sonntag)

von: OFK

Mehr Infos im Internet:

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