Podiumsdiskussion mit Suy Lan Hopmann, Lusin Reinsch, Eylem Sengezer und Christopher Weickenmeier Moderation: Natalie Bayer Livestream auf kgberlin.net
Wir ermutigen insbesondere Personen mit struktureller Diskriminierungserfahrung, zum Beispiel BIPoC, FLINTA-Personen, Personen mit persönlicher beziehungsweise familiärer Migrationsgeschichte, dis/abled Personen und/oder aufgrund des tatsächlichen oder zugeschriebenen sozial- oder bildungspolitischen Status benachteiligte Personen, an unserer Veranstaltung teilzunehmen und sich sofern gewünscht an der Diskussion zu beteiligen.
Im Fokus des Gesprächs zwischen Expert:innen, Vertreter:innen von kommunalen Galerien und Kunst- und Kulturproduzent:innen stehen Fragen von Ein- und Ausschlüssen im „Betriebssystem Kunst“. Welche spezifische Verantwortung leitet sich aus dem öffentlichen Auftrag kommunaler Kulturarbeit ab? Haben kommunale Galerien Möglichkeiten, die andere Institutionen im Kunstfeld nicht haben? Wie kann eine diskriminierungskritische Position und Praxis etabliert werden? Welche strukturellen Schrauben müssen eingeschmolzen und neu geschmiedet werden, und welches Wissen ist hierfür vonnöten?
„Kultur in nervösen Zeiten“ ist eine Veranstaltungsreihe des Arbeitskreises Kommunale Galerien Berlin. Die Freiheit der Kunst, aber auch ihre Rolle in der Offenlegung gesellschaftlicher Konflikte, bilden die zentralen Aspekte bei der Frage, wie sich Kunst und Kultur gegen Entdemokratisierung und Rassismus behaupten können.