Jannicke Låker lebt und arbeitet in Berlin und Oslo. Låkers Filme sind geprägt von der Auseinandersetzung mit dem Medium Film und seinen Bedingungen. Die Videoarbeiten bedienen sich sowohl der Ästhetik des Dokumentar- als auch des Spielfilms. Die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit sind fließend. Wiederkehrende Themen sind Einsamkeit, Tod, soziale Verwundbarkeit, Zerstörungswut und Scham, aber auch ein breites Spektrum gesellschaftlicher Themen wie Feminismus, Rassismus, Sexismus, gesellschaftspolitische Verhältnisse und psychologische Prozesse werden reflektiert. Ausstellungen u.a. GIBCA Göteborg Internationale Biennale für Zeitgenössische Kunst, Whitney Museum New York, Museum für Zeitgenössische Kunst Krakau, Modern Museum Stockholm, Museum für Zeitgenössische Kunst Oslo, Kunsthalle Mannheim, Künstlerhaus Bethanien Berlin. Estnisches Museum für zeitgenössische Kunst, Halle 14, Zentrum für zeitgenössische Kunst, Leipzig. Låkers Arbeiten wurden auf mehreren internationalen Filmfestivals gezeigt.