Die Künstlerin Nadja Kurz entwickelt mit Vorliebe Videos, die oft in größere Rauminstallationen eingebettet sind. Ihre Arbeiten inszenieren in einer künstlich überhöhten Realität die absurden Mechanismen und Auswirkungen des neoliberalen Kapitalismus. Dabei reflektieren sie aktuelle gesellschaftspolitische Debatten und greifen aktuelle gesellschaftspolitische Diskurse auf, die zwischen Dystopie und ironischer Zuspitzung oszillieren.Für die Ausstellung „zur genussdrüse“ plant Kurz, diesen künstlerischen Ansatz weiter zu verfolgen.
Mit einer Auswahl unterschiedlicher Medien möchte sie das sensible Verhältnis zwischen am Fließband produzierter Lust und universellen Bedürfnissen ausloten. Ihr Ansatz ist fakten- und wissensfundiert, um die Vielschichtigkeit dieses Spannungsfeldes für die Betrachter*innen greifbar zu machen.