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Vernissage: 19.21 Uhr / Maria Kaisto - Foliage

Eugen-Schöhaar-Strasse 6a 10407 Berlin - zum Stadtplan
Dienstag 20.10.2026 - Anfangszeit: 19:00 Uhr
Kategorie: Kunst
20.-31.10.2026
Maria Kaisto - Foliage
Vernissage: Di 20.10. 19:00-21:00 Uhr. Willkommen!

Maria Kaisto ist eine bildende Künstlerin, die in Turku, Finnland, lebt und arbeitet. Sie hat ihren Abschluss im Bereich Bildende Kunst an der Kunstakademie Turku gemacht. Mit ihrem Hintergrund im Zeichnen arbeitet Kaisto hauptsächlich mit Ölfarbe auf festen Untergründen, was die Textur der Farbe und die Pinselstriche betont. Ihre Farbkompositionen sind häufig von klassischen Farbkombinationen inspiriert, die für die japanische Textilindustrie entwickelt wurden. Stilistisch repräsentieren ihre Gemälde einen expressionistischen Figuratismus, wobei sie sich nicht nur auf Beobachtungen stützt, sondern auch auf die Bilder, die im Geist der Künstlerin entstehen. Kaisto malt ihre Umgebung und deren Atmosphäre, wie bereits in einer früheren Ausstellung zu sehen war, die die Beton-Wohnsiedlung darstellte, in der sie aufwuchs. Werke aus dieser Ausstellung wurden für die Kunstsammlungen der finnischen Städte Turku und Oulu erworben.

​In ihrer Ausstellung in der Galerie Pleiku hat sich Kaisto von den Beton-Wohnsiedlungen hin zu organischeren Formen bewegt, die durch wiederkehrende smaragdgrüne Farbtöne geprägt sind. Der Verlust ihres Vaters veranlasste die Künstlerin dazu, sich in ihren Sujets der Natur zuzuwenden. Die Natur prägte die Landschaft ihrer kindlichen Heimat in Schwedisch-Lappland, wo ihr Vater, umgeben von einem riesigen Nationalpark, unermüdlich in der Küche eines Touristenrestaurants arbeitete, während Rockmusik der 1970er und 1980er Jahre aus einem Kassettenrekorder dröhnte. Dieselben Lieder laufen im Hintergrund, wenn Kaisto malt, und in ihren Gedanken haben sie sich mit der nordischen Landschaft verflochten. Kontraste sind ihr wichtig: Die Natur ist nicht bloß passiv und beruhigend, sondern kann auch verunsichernd sein – mit Baumästen, die scharfe, stammesähnliche Muster bilden, und grünem, sich ausbreitendem Wasser, das bedrohlich brodelt. Eine von einer Baustelle beleuchtete Kieferngruppe spielt auf Kiefern an, ein Tuschegemälde des japanischen Künstlers Hasegawa Tōhaku aus dem späten 16. Jahrhundert, das nach einem persönlichen Verlust entstand.

Als Gegenpol hat Kaisto auch ihr Lieblingsmotiv dargestellt: Menschen, die beim Einbruch der Dämmerung in der Natur zusammenkommen, während Musik spielt.

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​Maria Kaisto is a visual artist who lives and works in Turku, Finland. She graduated from Turku Arts Academy with a degree in visual arts. With a background in drawing, Kaisto primarily works with oil paint on rigid surfaces, which emphasise the texture of the paint and the brushstrokes. Her colour compositions are often inspired by classic colour combinations developed for use in the Japanese textile industry. Stylistically, her paintings represent expressionist figuratism, basing her paintings not only on observation but also on the images formed in the artist’s mind. Kaisto paints her surroundings and their atmosphere, as seen in an earlier exhibition depicting the concrete housing estate where she grew up. Works from that exhibition were acquired by the art collections of the cities of Turku and Oulu, Finland.

In her exhibition at Galerie Pleiku, Kaisto has moved away from concrete housing estates towards more organic forms, characterised by recurring emerald green hues. The loss of her father prompted the artist to turn towards nature in her subject matter. Nature had served as the landscape of her childhood home in Swedish Lapland, where, surrounded by a vast national park, her father worked tirelessly in the kitchen of a tourist restaurant while 1970s and 1980s rock music blared from a cassette player. The same songs play in the background as Kaisto paints, and in her mind they have become intertwined with the northern landscape. Contrasts are important to her: nature is not merely passive and calming, but can also be unsettling, with tree branches forming sharp, tribal-like patterns and green, spreading water churning ominously. A stand of pine trees illuminated by a construction site alludes to Pine Trees, an ink painting by the late sixteenth-century Japanese artist Hasegawa Tōhaku, created following a personal loss.

As a counterpoint, Kaisto has also depicted her favourite subject: people gathered together in nature as evening falls and music plays.

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von: Galerie Pleiku

Bilder aus Berlin