Bei archäologischen Grabungen am Bahnhof Köpenick traten Überreste eines bislang unerforschten Zwangsarbeitslagers der Reichsbahn zutage.
Der Bahnhof Köpenick wird derzeit zum Regionalbahnhof umgebaut. Im Vorfeld der Baumaßnahme fanden archäologische Grabungen statt. Denn entlang des heutigen Stellingdamms befanden sich während des Zweiten Weltkriegs etwa 15 Baracken, in denen über 800 Zwangsarbeiter:innen untergebracht waren. Bei den Grabungen unter der Leitung von Gregor Döhner kamen umfassende bauliche Spuren des Lagers zum Vorschein.
Eingeleitet wird die Veranstaltung von einem Überblicksvortrag von Roland Borchers zu Zwangsarbeit in Berlin.
Begrüßung: Marco Brauchmann Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport
Grußwort: Dr. Sebastian Heber Landesdenkmalamt Berlin, Abteilungsleiter Bodendenkmalpflege Einführungsvortrag zu NS-Zwangsarbeit in Berlin: Dr. Roland Borchers Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Vortrag zum Bahnhof Köpenick: Gregor Döhner archaeofakt GbR