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Open Lab Abend: Unsichtbare Daten sichtbar machen – Spielfeld digitale Zukünfte
Donnerstag 15.10.2026
- Anfangszeit: 17:00 Uhr
Wie werden unsichtbare Klimadaten spürbar? Bei diesem Open Lab Abend erforschen wir die Beziehung zwischen Mensch, Maschine und Umwelt. Nach einem Einblick in Elektrotechnik und Mensch-Maschine-Interaktion baut ihr in Kleingruppen eigene Prototypen, die Klimadaten wie Temperatur oder Luftdruck in Licht, Bewegung oder Vibration übersetzen.
Der Workshop verbindet Design, Technologie und Zukunftsfragen und lädt dazu ein, spielerisch neue Formen der Mensch-Maschine-Beziehung zu erkunden. Im Zentrum steht die Frage, wie Daten – oft unsichtbar und abstrakt – durch Technik erfahrbar werden und wie sie unsere Wahrnehmung, unseren Körper und unser Menschenbild beeinflussen.
Nach einer kurzen Einführung in Elektrotechnik, Mensch-Maschine-Interaktion und Ansätze der „Cyborgisierung“ öffnen wir die Diskussion: Wie verändern sich unsere Beziehungen zu Maschinen, wenn diese zunehmend in unsere Umwelt und in unseren Körper eingebettet sind? Was macht die Vermessung von Umwelt und Körper mit unserem Selbstverständnis? Und wie gestalten wir Technologien so, dass sie menschliche Bedürfnisse sinnvoll ergänzen?
Im praktischen Teil arbeiten wir in kleinen Gruppen an eigenen Designprojekten. Mit bereitgestellten Sensoren entwickelt ihr eigene Prototypen, die Klimadaten in erfahrbare Signale übersetzen -– wie zum Beispiel Temperatur oder Luftdruck in Licht, Bewegung oder Vibration. Mithilfe der Prototypen könnt ihr Ideen zur Nutzung von Klimadaten entwickeln und zugleich reflektieren, wie Technologien unser Verständnis von Körper, Wahrnehmung und Menschsein verändern.
In der Reihe in Kooperation mit dem Berlin Open Lab (BOL) erlebt ihr Designforschung als ein großes Spielfeld der Digitalisierung und begebt euch in ganz unterschiedlichen Workshop Formaten auf die Suche nach dem, was uns als Menschen in einer digitalisierten Zukunft ausmachen wird. Baut mit den Forschenden digitale Prototypen, prüft KI-Modelle und VR-Welten – und helft mit, spannende Fragen zu beantworten: Was bedeutet Liebe im Zeitalter von KI und virtuellen Realitäten? Kann KI zwischen Pornografie und Kunst unterscheiden? Verändert KI vielleicht unsere Art zu denken? Und kann man unsichtbare, abstrakte Daten sichtbar, ja sogar sinnlich erfahrbar machen?
Kooperation
Das Berlin Open Lab (BOL) der UdK Berlin bringt Forschende und Ideen aus verschiedenen Bereichen zusammen, um neue Formen des Designs zu ermöglichen. Das Berlin Open Lab ist ein experimenteller Raum für transdisziplinäre Forschungsprojekte an der Schnittstelle von Technologie, Gesellschaft und Kunst.
Workshopleitung
-> Hannah Friederike Fischer ist Produktdesignerin und Designforscherin. Sie erforscht partizipative Designansätze und qualitative Forschungsmethoden im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion mit einem Schwerpunkt auf Smart Textiles und tragbaren Technologien für Gesundheit und Pflege. Ihre Praxis verbindet Forschung und Prototyping, um vernetzte soziale und technologische Systeme zu untersuchen und verantwortungsvolle, nachhaltige Designlösungen zu entwickeln. Sie studierte an Kunst- und Designhochschulen in Berlin, Braunschweig, Dundee und Potsdam und lebt und arbeitet in Berlin.
-> Emil Woop ist Interaktionsdesigner und Designforscher. Seine Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung neuartiger Interaktionsparadigmen und haptischer Erfahrungen durch partizipative Designpraktiken, Soma-Design-Methoden und physisches Prototyping. Er studierte Architektur an der Universität der Künste Berlin sowie Interfacedesign an der Fachhochschule Potsdam und lebt und arbeitet in Berlin.
Informationen
-> Veranstaltungsort: Workshop Futurium Lab
-> Eintritt: kostenfrei-> Eine Anmeldung ist erforderlich.
-> Restkarten sind vor Ort erhältlich.
-> Veranstaltungssprache: Deutsch
-> Max. Teilnehmer*innenzahl: 12 Personen
-> Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte ab 16 Jahren.
-> Dauer: 3 Stunden
-> Teilnahmebedingungen: keine Vorkenntnisse erforderlich
Zugänglichkeit
-> Wir sind ein rollstuhlgerechter Veranstaltungsort.
-> Plätze ohne Bestuhlung stehen Rollstuhlfahrer*innen zur Verfügung.
Zukunft ist für alle da! Das Futurium möchte für alle Menschen zugänglich sein. Wenn es eurerseits weitere Zugangsbedürfnisse gibt, teilt sie uns gern mit. Wir versuchen, sie zu erfüllen: info@futurium.deHier findet ihr alle Informationen zur Barrierefreiheit: https://futurium.de/de/barrierefreiheit
Foto & Video
Während der Veranstaltung werden Fotos und Videos gemacht. Wenn ihr nicht abgebildet werden wollt, meldet euch bitte vorab.
Tickets
-> Für diese Veranstaltung benötigt ihr ein kostenfreies Ticket.
-> Aufgrund der limitierten Plätze kann immer nur ein Ticket pro Person gebucht werden.
-> Das Futurium lebt von großen Ideen — und kleinen Beiträgen. Mit einer Spende macht ihr Zukunft möglich! Hier könnt ihr das Futurium unterstützen: https://futurium.de/de/spenden
Foto:
von: PR_FUT