Die Künstlerin Susanne Weber-Lehrfeld setzt sich in ihrer Arbeit unter anderem mit gesellschaftlichen Konventionen von Weiblichkeit sowie mit Fragen der Emanzipation von diesen Konventionen und derSelbstermächtigung auseinander. Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen. Das Sujet der Rose – poetischer Inbegriff weiblicher Schönheit – wird in mehreren Arbeiten durchdekliniert. Die Rosen sind verwelkt, getrocknet, vergoldet, ein Sinnbild für Vergänglichkeit, und bleiben dennoch schön – die Künstlerin spricht von der „Schönheit des Morbiden“, die sie fasziniere. Das Triptychon ROSIG PELZIG verbindet das Rosige der Collagen mit dem Pelzigen der Performance. Diese Arbeit ist von einem kollaborativen Ansatz geprägt – Dichtung und Musik spielen wichtige Rollen. Inspiriert von der märchenartigen Erzählung Zurückgekehrt der deutsch-französischen Dichterin und Schriftstellerin Antemanha hat Susanne Weber-Lehrfeld ihre Performance EPPUR SI MUOVE entwickelt, in der es um weibliche Selbstbefreiung, Selbstentdeckung und Selbstwirksamkeit geht. Begleitet wird diese Performance von der Lesung des Gedichts Fell Inventar von Antemanha, das den Denk- und Emotionsraum der Performance assoziativ erweitert. Die elektronische Musik von Cedric Douhaire trägt die Bewegung der Performance, die mit ihrer Radikalität, ihrem Mut und auch ihrem Witz beeindruckt. Vernissage: 16.5.2026 um 18 Uhr Einführung Dr. Susanne Rockweiler Performance: EPPUR SI MUOVE um 19 Uhr Gespräch mit der Künstlerin: 28.+29.5.2026 15-18 Uhr Finissage: 13.6.2026 um 18 Uhr