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Man könnte „The Old Oak“ ein Nachbarschaftszentrum nennen. Der Pub von TJ Ballantyne ist der letzte Ort im ehemaligen Grubendorf im Nordosten Englands, wo Menschen sich treffen können. Seitdem die örtliche Grube nach dem Bergarbeiterstreik 1984–85 geschlossen wurde, stehen viele Häuser leer. Dort werden jetzt syrische Bürgerkriegsflüchtlinge untergebracht, was nicht von allen gern gesehen wird. Doch die junge Syrerin Yara freundet sich mit dem Besitzer des „Old Oak“ an, und gemeinsam mit weiteren freiwilligen Helferinnen und Helfern versuchen sie, für alle ein gemeinsames Projekt zu schaffen – egal, ob sie schon seit Jahrzehnten hier wohnen oder ob sie wegen des Krieges hergekommen sind. In einem ungenutzten großen Hinterraum der „Old Oak“ soll Essen für alle gekocht und gratis angeboten werden. Doch es gibt Widerstand, nicht alle können sich ein Zusammenleben mit den Flüchtlingen vorstellen.
Die berührende Geschichte um das Zusammenleben und den Zusammenhalt in einer Dorfgemeinschaft mit all ihren Gefährdungen ist wahrscheinlich der letzte Film des Briten Ken Loach, der nächstes Jahr 90 wird. Er ist der Großmeister des sozialen Dramas, der durch sein gesamtes Werk den Ungesehenen eine Stimme gab. „The Old Oak“ feierte seine Premiere 2023 im Wettbewerb des Filmfestivals in Cannes und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. Wir zeigen ihn zur Weihnachtszeit als ein Zeichen der Hoffnung, dass Solidarität und Nächstenliebe Fremdenhass und Rassismus besiegen können.
Freut euch auf einen Kinoabend in der Ulme35. Die Plätze sind begrenzt, deshalb ist eine Reservierung erforderlich. (siehe Link unten)