Filmgespräch mit Regisseur Marian Engel im Anschluss
1957 fand in Berlin die erste Internationale Bauausstellung nach dem Krieg statt. Zur Interbau vereinten sich die 64 weltweit bekanntesten Architekten der Klassischen Moderne, um in einem neuen Hansaviertel ihre Vorstellung einer „Stadt von Morgen“ Wirklichkeit werden zu lassen. Unter ihnen Visionäre wie Le Corbusier, Oskar Niemeyer, Walter Gropius und Arne Jacobsen. Sie wollten nicht nur Wohnraum für die ausgebombte Bevölkerung schaffen, sondern mit ihrer Vision einer durchgrünten Stadtlandschaft zur Schaffung eines neuen, freiheitlichen Menschenbildes beitragen.
Der Film zeigt die Aufbruchstimmung der 50er Jahre und wie mit der Interbau 57 Bewegung in den sozialen Wohnungsbau West-Berlins gebracht wird. Er widmet sich dem Leben der heutigen Bewohner:innen des Hansaviertels und fragt 50 Jahre nach der Entstehung nach dem Gelingen eines international gewürdigten Wohnmodells. Findet sich der hohe, weltanschauliche Anspruch seiner Schöpfer an Fortschritt, Freiheit und Demokratie in der Lebenswirklichkeit der heutigen Bewohner:innen wieder?
Architekten der Interbau kommen zu Wort wie der 99-jährige Oskar Niemeyer, Zeitzeugen der Interbau 57 und viele der heutigen Bewohner:innen des Viertels. Sie zeigen das Hansaviertel als spannungsreiches, lebendiges Gemeinwesen im Herzen Berlins.
Dokumentarfilm | Deutschland 2007 | 95 Min. R: Marian Engel Musik: Nils Frahm
Die Filmvorführung findet im Rahmen des Tages des offenen Denkmals statt.
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Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts OFFEN FÜR KULTUR statt.
Dass vollständige Programm von OFFEN FÜR KULTUR findet ihr hier: www.offen-fuer-kultur.de.
OFFEN FÜR KULTUR wird mit Mitteln der LOTTO-Stiftung Berlin finanziert.