Filmabend im Museum in der Kulturbrauerei mit dem Regisseur und Produzenten Stefan Schorer und dem musikalischen Leiter Stefan Senn, Moderation: Franziska Gottschling, Museum in der Kulturbrauerei
Asphaltsurfer - Skateboarding in Deutschland (2010), 82 min, Dokumentarfilm Regie, Idee und Konzept: Stefan Schorer und Marco Tremiliti Mit Claus Grabke, Titus Dittmann, Florian Böhm, Helge Tscharn und vielen mehr.
Skatefootage aus 30 Jahren und eine Fülle von Interviews prägender Persönlichkeiten der Skateszene – mit Asphaltsurfer bringen Marco Tremiliti und Stefan Schorer die wichtigsten Epochen und Entwicklungen des deutschen Skateboardings komprimiert auf den Schirm. Wie definiert sich Skateboarding in Deutschland? Es ist die faszinierende Geschichte einer dynamischen Veränderung, des Auf- und Durchbruchs, der Inhomogenität und der daraus resultierenden Vielfalt. Asphaltsurfer spult zurück in die heute grotesk anmutenden Anfänge der 70er Freestyle-Contests, schießt mit Half-Pipe Attitude durch die Punkrock-80er, dokumentiert den heftigen Generationswechsel der 90er Jahre und die große kommerzielle Welle. Asphaltsurfer zielt mit Punktlandung mitten ins Skaterherz! Asphaltsurfer ist die die Geschichte des deutschen Skateboarding.
Stefan Schorer wurde 1979 in Filderstadt geboren und ist seit mehr als 20 Jahren auf dem Skateboard unterwegs. Sein Studium zu Medien- und Informationswesen in Offenburg schließt er mit „Asphaltsurfer" als Diplomfilm ab. Es ist Schorers Debutfilm. Stefan Schorer lebt und arbeitet seit 2009 in Stuttgart.
Der Film ist Marco Tremiliti gewidmet. Er wurde 1983 in Heidelberg geboren. Er studierte Medien- und Informationswesen in Offenburg. Seinen Abschlussfilm „Asphaltsurfer" konnte er tragischerweise selbst nicht fertig stellen. Im August 2008 erlag Marco Tremiliti den Folgen eines schweren Skateboardunfalls.