Auf der Grundlage von Texten, Interviews und Archivmaterial erzählt Dr. Teresa Tammer die eindrucksvolle Lebensgeschichte von Karin Dauenheimer. Als Theologin, Feministin, Lesbe und alleinerziehende Mutter entsprach sie nicht den Erwartungen von Staat und Gesellschaft. Sie schrieb für eine feministische Untergrundzeitschrift und organisierte Frauenfeste, die zum wesentlichen Impuls für die Entstehung einer DDR-weiten Lesbenbewegung wurden. Über Jahre hinweg war sie deshalb im Visier der Staatssicherheit.
Buchvorstellung und Diskussion mit Dr. Teresa Tammer (Autorin) und Karin Dauenheimer (Zeitzeugin).
Die Buchvorstellung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Lesebühne statt. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. und der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt.
Die Buchvorstellung ist Teil des Programms der Berlin Freedom Week.
Der Zugang zum Veranstaltungssaal ist nicht barrierefrei.