Soliabend für Aktivist*innen der ehemaligen Letzten Generation
Es gibt immer ein „wofür“, für das wir aufstehen.
Ganz alltäglich: für den ersten Kaffee, um zur Arbeit zu gehen, die Kinder zur Schule zu bringen, um mit anderen ein Ziel zu erreichen, für ein Lächeln, für ein solidarisches Miteinander...
Und dann weiter: Wofür stehen wir ein? Wofür stehen wir auf in dieser Welt mit ihren vielfältigen Krisen, die heilendes Handeln so dringend nötig hat? Wo finden wir eine angemessene Antwort inmitten unseres jeweiligen Alltags?
Die letzte Generation stand auf für ein Ende des fossilen Weiter so: sie löste sich 2024 auf.
Die Menschen, die sich dort engagierten, tragen die Konsequenzen ihres Handelns bis heute. Die Erde dreht sich weiter und es finden sich jeweils neue „Wofürs“. Jeden Morgen neu.
Wir möchten an diesem Abend einladen, Texte und Musik zu hören, die von solchen „Wofürs“ erzählen und dabei den je eigenen Spuren zu folgen. Es wird Raum geben zur Begegnung und um miteinander ins Gespräch zu kommen.
Sämtliche Spenden des Abends kommen Aktivist:innen der ehemaligen Letzten Generation zugute.
Texte von Carla Hinrichs, Leony K., Judith Beadle, Musik von Jens Klein-Bösing