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Open Lab Abend: Borrowed Senses — Virtuelle Flüge durch nicht-menschliche Sinneswelten
Donnerstag 19.11.2026
- Anfangszeit: 17:00 Uhr
Was passiert, wenn man einer KI sagt: „Generier mir einen parametrischen Baum” — und dann einfach schaut, was entsteht? Vibe Coding ist eine neue Arbeitsmethode, bei der Gestaltung und Programmierung in einen offenen, explorativen Dialog mit KI-Werkzeugen treten.In diesem Open Lab Abend zeigen Studierende der HTW Berlin, wie sie diese Methode im Rahmen des Projekts „Becoming Many” eingesetzt haben — und ihr könnt es selbst ausprobieren.
„Becoming Many” entstand im Semesterprojekt Borrowed Senses der HTW Berlin (Future Realities Lab) in Kooperation mit dem Futurium. Studierende aus Kommunikationsdesign und Informatik erforschten, wie sich nicht-menschliche Wahrnehmung — Schwarmverhalten, kollektives Bewusstsein, verteilte Identität — mit immersiven Technologien erfahrbar machen lässt.
Ein zentrales Werkzeug dabei: Vibe Coding. Statt klassischer Programmierung arbeiteten die Studierenden in einem fließenden Wechsel zwischen Prompt, Code und gestalterischer Intuition — begleitet von KI-Assistenten, die nicht Antworten geben, sondern Möglichkeiten öffnen.
Im Open Lab Abend gibt es einen kurzen Einblick in Projekt und Methode, dann eine praktische Session: Ihr generiert mit KI eigene parametrische Strukturen, experimentiert mit Prompts und diskutiert gemeinsam, was diese Arbeitsweise für Gestaltung, Kreativität und Bildung bedeutet.
Kooperation
-> Eine Kooperation des Futuriums mit dem Future Realities Lab der HTW Berlin.
Workshopleitung
-> Prof. Pablo Dornhege (HTW Berlin) entwickelt und gestaltet reale und virtuelle Narrative Räume. 2022 wurde er als Professor für Transmediale Gestaltung an die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin berufen und leitet dort das Future Realities Lab und ist Mitgründer des Immersive Technologies Hub. Er war Gastprofessor an der Universität der Künste Berlin und hat an weiteren internationalen Universitäten unterrichtet und geforscht. Von 2019 bis 2022 leitete er gemeinsam mit Franziska Ritter das Forschungsprojekt "Im/material Theatre Spaces" zur Erforschung immersiver Technologien im Theater-Kontext. https://futurerealitieslab.notion.site/
-> Erasmus Schmidt (HTW Berlin): Kommunikationsdesigner & Creative Technologist. Studiert Kommunikationsdesign an der HTW Berlin und betreibt ein eigenes Design- und Fotografiegewerbe. In freien Projekten und Auftragsarbeiten beschäftigt er sich mit der Schnittstelle von Design, Technologie und Kunst. Sein Fokus liegt auf der Konzeption und Entwicklung interaktiver und immersiver Erlebnisse. Darüber hinaus leitet er kreative Workshops und organisiert kulturelle Veranstaltungen. erasmus-schmidt.de
-> Schwerpunkte: Creative Coding und immersive Technologien
-> Interaktive Installationen und Ausstellungsgestaltung
-> Kreativkonzeption, Workshops und Veranstaltungsorganisation.
-> Tade Strehk (HTW Berlin): Tade studiert Informatik in Kultur und Gesundheit an der HTW Berlin und arbeitet neben dem Studium als Webentwickler bei einer Unternehmensberatung.
Seit 2019 engagiert er sich ehrenamtlich bei Deutsche Model United Nations (DMUN) e.V. für die politische Bildung junger Menschen. Heute ist er stellvertretender Vorsitzender, zuvor war er Vorsitzender des Vereins. Er hat mehrtägige Konferenzen mit mehreren hundert Teilnehmenden geleitet und mitgestaltet. 2023 hat er außerdem MUNify mitgegründet, eine Open-Source-Initiative, die Software für Model-United-Nations-Konferenzen entwickelt. Die Anwendungen nutzen jedes Jahr jeweils rund 1.000 Menschen. In der Kulturbranche ist Tade als technischer Leiter und Künstlerbetreuer bei renommierten Festivals für klassische Musik tätig, unter anderem bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker. http://strehk.eu/
->Julius Wenk (HTW Berlin): New Media Designer & Creative Technologist. Hat einen Bachelor in Wirtschaftskommunikation und studiert Kommunikationsdesign an der HTW Berlin. Am liebsten bewegt er sich dort, wo Gestaltung, Technologie und Gesellschaft aufeinandertreffen. Mit einer Mischung aus kreativer Konzeption, Code und Experimentierfreude entwickelt er interaktive Installationen und digitale Erlebnisse, die komplexe Zusammenhänge greifbar machen, neue Perspektiven eröffnen und zum Nachdenken anregen. Dabei interessiert ihn nicht nur, was Technologie möglich macht, sondern auch, was sie mit uns macht. Als Tutor an der HTW Berlin gibt er seine Begeisterung für kreative Technologien und das Experimentieren mit ihnen weiter. https://juliuswenk.github.io/portfolio/
-> Schwerpunkte: Creative Coding und immersive Technologien
-> Interaktive Installationen und Experience Design
-> Kreativkonzeption, Prototyping und kritisches Design
Informationen
-> Veranstaltungsort: Workshop Futurium Lab
-> Eintritt: kostenfrei
-> Eine Anmeldung ist erforderlich.
-> Restkarten sind vor Ort erhältlich.Veranstaltungssprache: Deutsch
-> Max. Teilnehmer*innenzahl: 20 Personen
-> Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte ab 16 Jahren.
-> Dauer: 3 StundenTeilnahmebedingungen: keine Vorkenntnisse erforderlich
Zugänglichkeit
-> Wir sind ein rollstuhlgerechter Veranstaltungsort.Plätze ohne Bestuhlung stehen Rollstuhlfahrer*innen zur Verfügung.
-> Zukunft ist für alle da! Das Futurium möchte für alle Menschen zugänglich sein.Wenn es eurerseits weitere Zugangsbedürfnisse gibt, teilt sie uns gern mit. Wir versuchen, sie zu erfüllen: info@futurium.de
-> Hier findet ihr alle Informationen zur Barrierefreiheit: https://futurium.de/de/barrierefreiheit
Foto & Video
-> Während der Veranstaltung werden Fotos und Videos gemacht. Wenn ihr nicht abgebildet werden wollt, meldet euch bitte vorab.
Tickets
-> Für diese Veranstaltung benötigt ihr ein kostenfreies Ticket.
Foto: © Pablo Dornhege
von: PR_FUT