Wenn am Alexanderplatz, am Gendarmenmarkt und am Potsdamer Platz die Lichter angehen, gibt es in Berlin eine Woche lang jede Menge zu erleben, ohne dafür Geld auszugeben. Zwischen den Weihnachtsmarkteröffnungen und dem ersten Advent reicht das Angebot von Märkten mit freiem Eintritt bis hin zu Adventsmusik in geöffneten Kirchen.
Zwei der großen Weihnachtsmärkte öffnen direkt neben Standorten der Spielbank Berlin. Auch Casinos werben in der Adventszeit mit kostenlosen Angeboten, sowohl vor Ort als auch auf dem Smartphone. Hier kommen sieben Tipps für die erste Woche der Weihnachtsmarktsaison, verbunden mit einem Blick darauf, was hinter dem Versprechen „kostenlos“ tatsächlich steckt.
1. WeihnachtsZauber am Gendarmenmarkt mit Bühnenprogramm und Kunsthandwerk
Auch der WeihnachtsZauber am Gendarmenmarkt öffnet am 23. November seine Pforten und lädt bis Silvester zum Besuch ein. Rund 200 Stände verteilen sich zwischen dem Konzerthaus und den beiden Domen. Anders als am Alexanderplatz wird hier allerdings ein kleiner Eintrittspreis fällig.
Für eine Liste mit kostenlosen Unternehmungen ist das zwar ein Grenzfall, ein Besuch lohnt sich aber trotzdem. Dafür gibt es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und zahlreiche Kunsthandwerksstände statt industriell gefertigter Massenware. So fühlt sich ein Abend hier eher wie ein Streifzug durch kleine Werkstätten an als wie ein endloser Glühweinstand. Wer einen Abend mit Unterhaltung verbringen möchte, ist mit dem geringen Eintrittspreis gut beraten, zumal der Gendarmenmarkt zu den schönsten Plätzen der Stadt zählt.
2. Black Friday am 27. November: Gratisextras an der Kasse
Am Freitag, dem 27. November, ist Black Friday. Auch Berliner Geschäfte locken dann neben Rabatten mit kostenlosen Extras. Das Angebot reicht von kleinen Geschenken an der Kasse über einen kostenlosen Geschenkverpackungsservice bis hin zum Gratisversand, sowohl in den großen Einkaufsstraßen als auch in den Läden der einzelnen Kieze.
Auch hier lohnt sich ein Blick auf die jeweiligen Bedingungen. Häufig gibt es die Zugabe erst ab einem bestimmten Mindestbestellwert oder nur, solange der Vorrat reicht. Wer rund um das Shoppingwochenende noch weitere Unternehmungen sucht, findet außerdem weitere kostenlose Tipps für den aktuellen Monat, mit denen sich der November auch ohne große Ausgaben abwechslungsreich gestalten lässt.
3. Winterwelt am Potsdamer Platz direkt neben dem Casino
Vom 23. November bis zum 26. Dezember verwandelt sich auch der Potsdamer Platz in die Winterwelt. Zwischen den Hochhäusern warten festlich geschmückte Buden, Glühwein und winterliche Attraktionen. Ein Spaziergang über den Platz und der Blick auf die Weihnachtsbeleuchtung kosten keinen Cent. Der Bahnhof Potsdamer Platz liegt zudem direkt nebenan.
In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Casino am Potsdamer Platz, das in diesem Herbst sein 28-jähriges Bestehen an diesem Standort feierte. Es ist einer von vier Standorten der Spielbank Berlin, die selbst im Oktober 2025 ihr 50-jähriges Jubiläum beging. In der Adventszeit liegen Weihnachtsmarkt und Spieltische hier nur wenige Schritte voneinander entfernt.
4. Erster Advent am 29. November: Musik in geöffneten Kirchen
Der erste Adventssonntag fällt in diesem Jahr auf den 29. November. Zahlreiche Berliner Kirchen laden an diesem Tag zu Gottesdiensten und Adventsmusik ein, sowohl in Mitte als auch in den Außenbezirken. Der Eintritt ist kostenlos, und vielerorts stimmen Chöre die Besucher musikalisch auf die Wochen bis Weihnachten ein.
Auch die Spielbank Berlin beging die Adventszeit im vergangenen Jahr auf ihre eigene Weise. 2025 fand an allen vier Adventssonntagen die Aktion „Advent Mystery“ statt, bei der an den Spielautomaten festliche Gewinnchancen warteten. Mit dieser Aktion gestaltete das Casino die Sonntage vor Weihnachten für seine Gäste ab 18 Jahren besonders.
5. Lucia-Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei
Abseits von Mitte lohnt sich ein Abstecher nach Prenzlauer Berg. Dort öffnet der Lucia-Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei vom 23. November bis zum 22. Dezember seine Tore. Der Eintritt ist frei. Unter der Woche beginnt der Markt um 15 Uhr, am Wochenende bereits um 13 Uhr.
Zwischen den historischen Backsteinhöfen warten skandinavische Spezialitäten, Glögg in mehr als 20 Variationen und wärmende Schwedenfeuer. Am 13. Dezember folgt das Luciafest mit einem festlichen Umzug und gemeinsamem Singen. Von Mitte aus ist der Markt mit der U-Bahn oder Straßenbahn in wenigen Minuten erreichbar. Unter der Woche geht es hier häufig entspannter zu als auf den großen Weihnachtsmärkten der Innenstadt.
6. Alexanderplatz: Freier Eintritt ab dem 23. November
Den Anfang macht der Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz, der vom 23. November bis zum 26. Dezember täglich von 11 bis 22 Uhr geöffnet ist. Der Eintritt ist frei, und zum Auftakt der Saison reicht schon ein gemütlicher Bummel zwischen den Ständen mit Blick auf den beleuchteten Fernsehturm. Am Eröffnungsabend dürfte es ziemlich voll werden. Am frühen Nachmittag geht es meist etwas ruhiger zu.
Direkt am Fuß des Fernsehturms befindet sich das Casino am Fernsehturm der Spielbank Berlin, das seit Februar 2013 zum Alexanderplatz gehört. In diesen Wochen treffen sich hier mitten in Berlin Weihnachtsmarktbesucher und Casinogäste. Abends tauchen die Marktstände und das Casino denselben Platz in festlichen Lichterglanz.
7. Gratisbonus für Glücksspiele: Was das Kleingedruckte verrät
Auch Casinos verteilen vor Weihnachten gerne Geschenke. Online geschieht das meist in Form eines Bonus ohne Einzahlung. Dabei erhalten Spieler ab 18 Jahren nach der Registrierung Freispiele oder ein kleines Startguthaben, ohne zunächst eigenes Geld einzahlen zu müssen.
Wie viel ein solches Geschenk tatsächlich wert ist, entscheidet das Kleingedruckte. Die Umsatzbedingungen legen fest, wie oft der Bonus umgesetzt werden muss. Hinzu kommen ein maximal zulässiger Einsatz pro Spielrunde, eine Begrenzung des auszahlbaren Gewinns und eine Frist, innerhalb der die Bedingungen erfüllt sein müssen. Bei einem
Bonus von 10 Euro mit einer 40-fachen Umsatzanforderung müssen beispielsweise insgesamt 400 Euro umgesetzt werden, bevor eine Auszahlung möglich ist.
Erst danach kommt die eigentliche Auszahlung ins Spiel, beispielsweise über PayPal oder Trustly. Ein solcher Bonus ist also nur zu Beginn wirklich kostenlos. Wie bei vielen Adventsangeboten zeigt sich sein tatsächlicher Wert erst in den Bedingungen. Ein Bonus mit niedrigen Umsatzanforderungen und einer großzügigen Frist kann sich letztlich mehr lohnen als ein hoher Bonusbetrag mit strengen Vorgaben.
Fazit: Kostenlos, aber nicht immer ohne Bedingungen
Die Eröffnungswoche endet mit dem Anzünden der ersten Kerze am Adventskranz. Die Weihnachtsmärkte bleiben bis Weihnachten geöffnet, einige sogar bis Silvester. Zwischen Glühweinstand, den Casinos direkt neben den Märkten und den Angeboten auf dem Smartphone begegnet einem das Wort „kostenlos“ in diesen Tagen fast überall.
Wie viel dahintersteckt, hängt jedoch wie so oft von den jeweiligen Bedingungen ab, sei es am Eingang, an der Ladenkasse oder bei einem Onlinebonus. Ein kurzer Blick ins Kleingedruckte gehört deshalb in dieser Woche genauso dazu wie der erste Glühwein.