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Die Geister Niederschlesiens

Burgstraße 27 10178 Berlin - zum Stadtplan
Donnerstag 12.11.2026 - Anfangszeit: 18:30 Uhr
Kategorie: Wissen live
Deutsche Inschriften an Häusern, zurückgelassene Bücher, eine Zuckerdose auf dem Küchentisch: Für Leszek Koczanowicz gehörten die Spuren der früheren Bewohner Niederschlesiens zum Alltag seiner Kindheit. Er wuchs in Legnica (deutsch: Liegnitz) auf, wo Menschen nach Krieg, Grenzverschiebung und Vertreibung ein neues Leben begannen. Die deutsche Vergangenheit blieb in den Dingen sichtbar. Über die Erlebnisse der Neuangekommenen wurde dagegen oft geschwiegen.Wie wächst man in einer solchen Umgebung auf? Was bedeutet es, in den Häusern anderer zu leben? Und wann wird ein fremder Ort zum Zuhause?Im Gespräch mit der Schriftstellerin Karolina Kuszyk verbindet der Philosoph und Kulturwissenschaftler seine Erinnerungen mit einem Blick auf die Geschichte der Region. Dabei geht es um Hauntologie: die Frage, wie eine scheinbar vergangene Welt unseren Alltag und unser Denken weiter prägt.

PROGRAMM

Begrüßung

Katarzyna Sitko, Direktorin, Polnisches Institut Berlin

Dr. Roland Borchers, Direktor, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung (Berlin)

Gespräch

Prof. Dr. Leszek Koczanowicz, Philosoph und Kulturwissenschaftler, SWPS Universtität (Warschau)

Karolina Kuszyk, Autorin (Berlin)

WEITERE HINWEISE
Einlass: 18.00 Uhr
Sprache: Polnisch, Simultanübersetzung ins Deutsche
Ort: Polnisches Institut Berlin, Burgstraße 27, 10178 Berlin

EINTRITT FREI
OHNE ANMELDUNG

Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung „OSTGEBIETE / ZIEMIE ZACHODNIE. Eine deutsch-polnische Spurensuche."

Eine Veranstaltung von: Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung · Polnisches Institut Berlin

von: SFVV

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