13. August 1961: Mit dem Mauerbau wird Berlin zur geteilten Stadt. Ein Jahr später gelingt 29 Menschen aus der DDR eine spektakuläre Flucht durch einen 135 Meter langen Tunnel in den Westen. Über Monate hinweg haben Westberliner Studierende diesen heimlich gegraben – aus Solidarität, Liebe und politischer Überzeugung, stets unter Lebensgefahr. Finanziert wurde der Tunnelbau auch durch Filmaufnahmen, die an den US-Fernsehsender NBC verkauft wurden. Dieses Archivmaterial bildet den Grundstock des vielschichtigen Dokumentarfilms, in dem erstmals eine Kamera hautnah eine Flucht unter der Berliner Mauer begleitete. Dokumentarfilm, 2021, Regie: Marcus Vetter, 95 Min. Im Vorgespräch: Anna von Arnim-Rosenthal (Stiftung Berliner Mauer) Im Filmgespräch: Joachim Neumann (Tunnelbauer und Zeitzeuge), Maja Nielsen (Autorin) Moderation: Dr. Jens Schöne (Stellv. Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
Vorprogramm
17:45 Uhr: Zeitzeugenführung durch die Open-Air-Ausstellung „Revolution und Mauerfall“, 60 Min. 17:45 Uhr: "Wo ist meine Akte?". Führung zum Stasi-Unterlagen-Archiv, 60 Min. Anmeldung zu den Führungen erforderlich unter: einblick-ins-geheime@bundesarchiv.de Ihre Teilnahme an einer Führung ist erst nach unserer Bestätigung verbindlich reserviert. Das Campus-Kino wird vom Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv, dem Berliner Aufarbeitungsbeauftragten und der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. veranstaltet. Medienpartner sind radioeins und Der Tagesspiegel. Das Campus-Kino findet unter Mitwirkung von Stasimuseum, UOKG e. V., DOH Doping Opfer Hilfe e. V. und dem Bürgerkomitee 15. Januar e. V. statt. Eine Veranstaltung im Rahmen des Campus-Kinos Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Campus-Kino".