Im Oktober 1989 fällt Christiane Kerner (Katrin Sass) nach einem Herzinfarkt ins Koma. Als sie acht Monate später erwacht, ist die DDR verschwunden und die Welt um sie herum radikal verändert. Um ihr schwaches Herz zu schützen, beschließt ihr Sohn Alex (Daniel Brühl), den Mauerfall zu verheimlichen und die DDR im eigenen Zuhause zu simulieren. Mit selbst produzierten Folgen der „Aktuellen Kamera“, Möbeln vom Sperrmüll und Spreewaldgurken erschafft er eine perfekte Illusion. Doch je mehr die deutsche Einheit voranschreitet, desto schwieriger wird es für Alex, die Fassade aufrechtzuerhalten. Regisseur Wolfgang Becker schuf eine hinreißend-charmante Tragikomödie voll origineller Ideen, die Kritiker und Publikum gleichermaßen begeisterte und zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Spielfilm, 2003, Regie: Wolfgang Becker, 121 Min. Abschluss des Campus-Kino 2026 mit Alexandra Titze (Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv), Frank Ebert (Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur) und Rebecca Hernandez Garcia (Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.) Moderation: Prof. Dr. Daniela Münkel (Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv)
Vorprogramm
17:45 Uhr: Zeitzeugenführung durch die Open-Air-Ausstellung „Revolution und Mauerfall“, 60 Min.
17:45 Uhr: "Wo ist meine Akte?". Führung zum Stasi-Unterlagen-Archiv, 60 Min.
Anmeldung zu den Führungen erforderlich unter: einblick-ins-geheime@bundesarchiv.de
Ihre Teilnahme an einer Führung ist erst nach unserer Bestätigung verbindlich reserviert.
Das Campus-Kino wird vom Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv, dem Berliner Aufarbeitungsbeauftragten und der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. veranstaltet. Medienpartner sind radioeins und Der Tagesspiegel. Das Campus-Kino findet unter Mitwirkung von Stasimuseum, UOKG e. V. und dem Bürgerkomitee 15. Januar e. V. statt.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Campus-Kinos
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Campus-Kino".