Acht Jahre lang kämpfte Udo Lindenberg darum, in der DDR auftreten zu dürfen. Am 25. Oktober 1983 wird sein Wunsch Realität. Sein legendärer Auftritt im Palast der Republik schreibt deutsch-deutsche Musikgeschichte. Reinhold Beckmann, damals als Tonassistent eines ARD-Teams vor Ort, und Falko Korth blicken in ihrer Dokumentation hinter die Kulissen dieses besonderen Konzerts. Anhand der Stasi-Akten über Udo Lindenberg rekonstruiert der Film die DDR-seitigen Beweg- und Hintergründe rund um den berühmten Auftritt in Ost-Berlin. Dokumentation, 2010, Regie: Reinhold Beckmann und Falko Korth, 59 Min. Musik: Noah Fischer (Panikorchester) Im Filmgespräch: Reinhold Beckmann (Journalist), Uwe Silberbach (Zeitzeuge), Noah Fischer (Saxophonist), Dr. Jens Schöne (Stellv. Berliner Aufarbeitungsbeauftragter) Moderation: Antje Bernhardt (bernhardt-bildung)
Vorprogramm
17:00 Uhr: "Subkulturen in der DDR". Führung zum Stasi-Unterlagen-Archiv, 90 Min.
17:45 Uhr: Zeitzeugenführung durch die Open-Air-Ausstellung „Revolution und Mauerfall“, 60 Min.
17:45 Uhr: "Wo ist meine Akte?". Führung zum Stasi-Unterlagen-Archiv, 60 Min.
17:45–19:30 Uhr: Beratung zur Einsicht in die Stasi-Unterlagen und zur Antragsstellung
Anmeldung zu den Führungen erforderlich unter: einblick-ins-geheime@bundesarchiv.de
Das Campus-Kino wird vom Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv, dem Berliner Aufarbeitungsbeauftragten und der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. veranstaltet. Medienpartner sind radioeins und Der Tagesspiegel. Das Campus-Kino findet unter Mitwirkung von Stasimuseum, UOKG e. V., DOH Doping Opfer Hilfe e. V. und dem Bürgerkomitee 15. Januar e. V. statt.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Campus-Kinos
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Campus-Kino".