„Es gibt Tage, die du verfluchst, die du aus deinem Leben streichen möchtest, aber sie verfolgen dich hartnäckig, lassen sich auch nach einer vermeintlichen Ewigkeit nicht aus deinem Gedächtnis verbannen“. Ein solcher Tag ist es auch, der das Leben von Schorsch einschneidend verändert ihn mit einem Federstrich in die Fänge der Stasi katapultiert. Um nicht zum Täter zu werden, balanciert er fortan auf einem schmalen Grad, versucht den Fangarmen dieser Krake durch geschickte Täuschungsmanöver immer aufs Neue zu entkommen. Die Geschichte dieses Romans spielt im Osten Deutschlands und ist eine spannende Erzählung aus der Zeit vor dem Mauerbau bis zum Fall der Mauer. Erzählt wird von der großen Liebe und von erotischen Abenteuern, von einer großen Freundschaft, von Verlust und Tod und auf eindrucksvolle Weise von Verrat, Flucht und Stasiverstrickung. Hans Hohlbein wurde in Heyerode (Thüringen) geboren und studierte an der Babelsberger Filmhochschule Kamera. Er arbeitete als Kameramann und Regisseur bei der DEFA und beim Deutschen Fernsehfunk. Nach der Wende war er als Kameramann und Filmemacher tätig und schrieb Manuskripte für Dokumentationen und PR Filme. 2008 veröffentlichte er seine ersten Kurzgeschichten unter dem Titel „Lichte Höhe“ – Anekdoten aus einer vergangenen Republik.