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Historischer Stadtgang durch Friedrichshain und Prenzlauer Berg

westlicher Ausgang der U-Bahnstation Samariterstrasse Berlin - westlicher Ausgang der U-Bahnstation Samariterstrasse Berlin
Einschränkung: Eine Anmeldung ist erforderlich! (Tel: 9016-2552)
Freitag 17.10.2014 - Anfangszeit: 16:30 Uhr
Kategorie: Tolle Touren
Als sich im Sommer 1914 ein Millionenheer junger Männer aufmacht, um an den Frontschauplätzen Europas den Tod zu finden, bleiben die Frauen zurück. Sie sind unter anderem für die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion sowie die Versorgung ihrer oftmals zahlreichen Kinder verantwortlich. Spätestens 1916 kommt es zu ernsthaften Versorgungsengpässen, Hunger wird für die Menschen die prägende Kriegserfahrung bis November 1918. Wie versuchten Frauen, im wenig begüterten Osten Berlins mit der Lage fertig zu werden? Wie sah der Alltag der Essensbeschaffung aus zwischen Steckrüben und Suppenküchen, zwischen Mundraub und Freibank?
In etwa zwei Stunden werfen wir einen Blick auf die Alltags- und Sozialgeschichte an der „Heimatfront", wo keine Bomben fielen, die Lebensbedingungen für Frauen und Kinder aber von Kriegsjahr zu Kriegsjahr schwieriger wurden.

Der Stadtgang wird von der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin angeboten. Die Teilnahme ist kostenlos.

von: HL

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin