Von der Urne, in der alle paar Jahre die Stimme "begraben" wird, zur "flüssigen Demokratie", in der viele Menschen die demokratischen Funktionen von Kontrolle und Mitbestimmung ausüben können, ist es ein weiter Weg.
Das Internet birgt denkbar unerschöpfliche Möglichkeiten sich über ein Thema zu informieren, eine Meinung darüber kund zu tun und in irgendeiner Form bei Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Leider beteiligt sich nur eine Minderheit auf einer kontinuierlichen Basis und in einer interaktiven Form in online Beteiligungsformaten.
Wieso das so ist und warum das auf keinen Fall so bleiben darf diskutiert Halina Wawzyniak (MdB und rechts- und netzpolitische Sprecherin der Linksfraktion) mit den Gästen der Podiumsdiskussion: Prof. Dr. Martin Emmer (Kommunikationswissenschaftler FU-Berlin), Dr. Christina Deckwirth (Campaignerin bei Lobby Control) und Katharina Nocun (Campact e.V.) (angefragt).