Mit den WALKS & TALKS lädt die VIERTEL BOX regelmäßig zu thematischen Stadtspaziergängen im Märkischen Viertel ein, um die überraschende Vielfalt der Großwohnsiedlung und seine Geschichte zu entdecken. „Urbanität durch Dichte" war die Maxime beim Bau des Märkischen Viertels als neuem „Kristallisationspunkt" im Norden Berlins. Werner Düttmann, Hans Christian Müller und Georg Heinrichs entwarfen das städtebauliche Konzept der ersten Berliner Großwohnsiedlung mit vielgestaltigen Bauten einer jungen internationalen Architektengeneration. Der WALK & TALK „Politik und Peripherie" widmet sich dem Planungsgedanken beim Bau des Märkischen Viertels, wirft einen Blick auf die Anfangsjahre des jungen Stadtteils und zeigt die Ursachen einer breiten gesellschaftlichen und politischen Opposition. Die fehlende Infrastruktur, soziale Nöte der Bewohnerinnen und Bewohner und eine als brutal empfundene Architektur in Beton riefen in den 1970er-Jahren schon bald Kritik auf den Plan, die in Mieterprotesten und Bürgerinitiativen ihren Ausgang nahm. Der WALK & TALK „Politik und Peripherie" stellt das „kämpferische" Engagement der Märkerinnen und Märker für ihren Stadtteil vor. Stadtspaziergang mit Kerstin Gust, VIERTEL BOX. Im Anschluss lädt die VIERTEL BOX zur Finissage der Ausstellung mit geführtem Rundgang ein.
von: VIERTEL_BOX