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Vortrag: Die globale Jagd nach Land – Ursachen und Folgen von Landgrabbing

Straße des 17. Juni 135 10623 Berlin - zum Stadtplan
Mittwoch 27.01.2016 - Anfangszeit: 18:00 Uhr
Kategorie: Wissen live
Seit einigen Jahren findet weltweit Jagd nach Ackerland statt. Spätestens seit Ausbruch der Finanz- und Ernährungskrise 2008 haben das globale Finanzkapital und Agrarkonzerne die Äcker der Welt als profitables Geschäftsfeld entdeckt. Finanzmarktakteure und Unternehmen sichern sich zunehmend den Zugriff und die Kontrolle über eine der wichtigsten Ressourcen dieser Welt. Statt Bäuerinnen und Bauern bestimmen primär die Profitinteressen über die Böden. Das alles ist zum Nachteil kleinbäuerlicher Erzeuger*innen, primär im globalen Süden. Was sind die Treiber des Land Grabbings und welche Interessen werden hierbei bedient? Welche Folgen ergeben sich für Menschen im globalen Süden und wie sehen Alternativen aus? Der Vortrag wird Antworten auf diese Fragen geben und in der anschließenden Diskussion besteht genügend Raum um tiefergehend über das Thema Land Grabbing zu sprechen.

Über den Referenten:

Jan Urhahn ist Referent für Landwirtschaft und Welternährung beim INKOTA-netzwerk in Berlin. Er hat Geographie und Politik studiert und arbeitete danach bei Oxfam Deutschland. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählten Klima- und Energiepolitik und die Spekulation mit Nahrungsmitteln. Beim entwicklungspolitischen INKOTA-netzwerk ist Jan Urhahn seit März 2013 Referent für Landwirtschaft und Welternährung. Er beschäftigt sich vornehmlich mit den Themen Land Grabbing und den (negativen) Folgen von Investitionen des Agribusiness im globalen Süden.

Die Veranstaltung findet im TU-Hauptgebäude, Raum H0110 (Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin) statt. Der Eintritt ist frei. Der Vortrag wird von Gebärdensprachdolmetscher_innen übersetzt.

Dies ist eine Veranstaltung der Reihe Landwirtschaft - Krisenwirtschaft?

von: gruene-woche-demaskieren

Mehr Infos im Internet:

Bilder aus Berlin