Der Berliner Moderator Peter Voss führt am 18. März nach der vielversprechenden Premiere am 12. Februar durch den „2. Berliner Travel Slam“. Wir erwarten nach viel positivem Feedback wieder einen kurzweiligen, lehrreichen und vergnüglichen Abend in der Volkshochschule Berlin-Mitte, während wir in einer guten Stunde um die Welt reisen und den Mitwirkenden bei der Jagd nach dem Goldenen Reisezepter zuschauen.
Beim „Travel Slam“ ringen drei Reisende um die Gunst des Publikums. In einem fotoreichen Vortrag von etwa 15 Minuten präsentieren sie unterhaltsam eine ihrer Reisen und berichten von ihren Erfahrungen und Erlebnissen. Dem vom Publikum gekürten Gewinner winken dann das „Goldene Travel-Zepter“ und ein attraktiver Sachpreis. Außerdem darf der Erstplatzierte weitere fünf Minuten von seiner Reise erzählen. Moderator Peter Voss führt durch einen kurzweiligen Abend, bei dem der Siegesgedanke nicht im Vordergrund steht – sondern der einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Die Show wird zu einer Art Travellounge für vom Reisefieber Infizierte (www.travelslam.de).
Wir freuen uns diesmal ganz besonders auf folgende Mitwirkende:
Der Schweizer Künstler und Eventproduzent Freddie Rutz findet auf seiner speziellen Afrikareise mit seinem neugierigen, kindlichen Blick ganz besondere Augen-Blicke: Er begegnet Menschen voller Hoffnungslosigkeit, aber auch voller Kraft und Lebensmut. Nach der Reise muss er Glück für sich neu definieren. (Homepage: www.rutzpro.com)
Der Berliner IT-Leiter Karsten Häcker durchwandert allein für zwei Monate Ellesmere Island in der Arktis. Nördlich der Nord-West-Passage, im Territorium Nunavut, lernt er bald den lebensfeindlichen arktischen Winter kennen und stößt auf neugierige Tiere und widerstandsfähige Pflanzen. Hier in der Weite und Einsamkeit lernt er wie man mit einem Inuit chatten kann – und ihm wird erklärt, was Zeit wirklich ist. (Homepage: http://hacker.berlin)
An seine ersten Tage in Afrika erinnert sich Stefan Bruns, Journalist, Literaturwissenschaftler und Musiker, im Jahr 1991, als das postkoloniale Zimbabwe noch für Freiheit und Wohlstand steht. Doch Armut und Apartheid sind nicht überwunden, die Widersprüche extrem. Auf der Suche nach authentischer Kultur betritt er morgens Hütten in staubigen Townships und wird abends zum Staatsbankett geschleust, er hört auf dem Dorf traditionelle Musik und sieht avantgardistische Bildhauerkunst. Und er erlebt touristische Höhen und Tiefen - im Wortsinn.
Für die Veranstaltung am 15.4. in der VHS Berlin-Mitte suchen wir noch Reisende. (Martin Wagenpfeil: 030-75543850)