100 Jahre nach dem Friedensvertrag von Versailles transformiert die Berliner Künstlerin Mia Florentine Weiss Artist das Hauptschiff des Museums Nikolaikirche (Berlin) in einen universellen Kreuzweg.
Neben das in den ehemaligen Kirchenraum gelegte Kreuz bringt die Künstlerin Erde aus den 47 Mitgliedsstaaten des Europarats mit in den Ausstellungsraum. Hierzu bereiste sie in den letzten zwei Jahren den Kontinent. Den auf ihren Reisen gesammelten Humus vermischte Weiss zu einer Erde, die ihre Grenzen längst überwunden hat. Gepresst zu Ziegeln, bilden die seriell produzierten Steine ein weiteres Fundament ihrer Auseinandersetzung mit der Identität Europas. Der Akt des Sammelns und die Begegnung mit den Menschen vor Ort hat die Künstlerin filmisch dokumentiert. Der ausstellungsbegleitende Katalog KREUZ WEG zeichnet dieses Langzeitprojekt mit
seinen Etappen und Facetten nach. Mit Grußworten der Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär und Berlins Senator für Kultur und Europa Klaus Lederer, einem Vorwort des Kurators Paul Spies und Texten von Karlheinz Lüdeking, Sylvia Metz und Bettina Ruhrberg. Ein Gespräch mit der Künstlerin führte Stefan Trinks.
Der druckfrische Katalog zum Kunstwerk wird im Beisein der Künstlerin präsentiert.