Die Führung gibt einen Einblick in das moderne Stahlbetongebäude. Der Komplex steht mit seinem ausgedehnten unterirdischen Versorgungs- und Erschließungsgeschoss sowie den historisierenden Fassaden stellvertretend für die Architektur der NS-Zeit in Berlin.Es ist gleichsam ein Fokus deutscher Geschichte. Während im Zweiten Weltkrieg in den unterirdischen Tresoren Kunstschätze der Berliner Museen verbrannten, richtete sich in den 1950er Jahren in den Verwaltungsgebäuden das Ministerium für Kultur der DDR ein.Die Maschinen in den Werkstattgebäuden prägten zunächst Reichsmünzen, dann die Ostmark und nach der Wende die DM und den Euro.