NS-Zwangsarbeit war auch in Lichtenberg allgegenwärtig. Zudem befanden sich im Bezirk Institutionen der Zwangsarbeit von überregionaler Bedeutung.
In Lichtenberg fand Zwangsarbeit sowohl in namhaften Industriebetrieben, z.B. bei Knorr-Bremse, als auch in der Landwirtschaft statt. Mit dem Arbeitshaus Rummelsburg lag im Bezirk eine Einrichtung, die Zwangsarbeit schon im Kaiserreich praktiziert hatte. Das „Arbeitserziehungslager“ Wuhlheide nahm in Berlin eine Schlüsselrolle bei der Verfolgung von Zwangsarbeiter:innen ein.
Beispiele von Orten der Zwangsarbeit und der Verfolgung stehen imMittelpunkt des Vortrags von Thomas Irmer über das Profil der NS-Zwangsarbeit in Lichtenberg. Roland Borchers stellt aktuelle Formen des Gedenkens vor.
Begrüßung und Moderation: Anna Maria Katz Leitung Fachbereich Museum und Geschichte / Museum Lichtenberg
Grußwort: Dr. Christine Glauning Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit
Überblicksvortrag: Thomas Irmer Historiker, Politologe, Experte für die Geschichte der NS-Zwangsarbeit
Gedenken: Roland Borchers Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit