Am 8. September 1943 wird der Waffenstillstand zwischen Italien und den Alliierten verkündet. In der Folge verschleppen die Deutschen Hunderttausende italienische Soldaten, etwa 50.000 überleben die Gefangenschaft nicht. Zum 80. Jahrestag thematisiert diese Veranstaltung die Ereignisse und ihre Folgen. Als Italienische Militärinternierte bezeichnen die Nationalsozialisten italienische Soldaten, die sich nach dem 8. September 1943 weigern, auf Seiten der deutschen Wehrmacht und der faschistischen Italienischen Sozialrepublik in den Weltkrieg zu ziehen. Sie werden nach Deutschland verschleppt und müssen Zwangsarbeit leisten. In Deutschland und Italien erinnert lange niemand an diese Geschichte. Heute widmen sich vor allem ihre Familien sowie einige Museen und Initiativen der Erinnerung an ihre Schicksale.