In den Zwischenräumen des Gropius Bau wird die Open-Form-Performance Layer(s) der japanischen Choreografin und Performerin Kihako Narisawa präsentiert. In 20-minütigen Fragmenten erforscht sie die Überlagerung von Identität, Sichtbarkeit und Repräsentation und lässt hierbei Film, Dialog und Live-Interventionen verschmelzen. Inspiriert von den Bildstrategien in Oliviero Toscanis Kampagnen für das Modelabel Benetton fragt Narisawa in Layer(s), wie kulturelle Codes unser Verständnis von Diversität prägen. Welche Strategien wenden Menschen an, um sich auszudrücken oder zu verbergen? Mit welchen Mitteln wird Identität inszeniert, wahrgenommen und performt? Bezugnehmend auf das Konzept „Reclaiming the Self“ [das Selbst zurückgewinnen], mit dem sich auch ihr Forecast-Mentor Hussein Chalayan auseinandersetzt, erforscht Narisawa, wie Projektion, Etikette und kulturelle Erwartungen Bedeutung um den Körper in Performances konstruieren. Mehr Informationen auf gropiusbau.de Quelle: Gropius Bau