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Flimmer-Dinner Thema Sklaverei

Mansteinstr. 4 10783 Berlin - zum Stadtplan
Sonntag 07.02.2016 - Anfangszeit: 18:00 Uhr
Kategorie: Kino
Gemütlich essen und einen guten Film gucken, die perfekte Mischung. Licht aus - Film ab!

Seit jeher beuten Menschen andere Menschen aus. Die Geschichte der Sklaverei – lange Zeit als Eigentum an einer anderen Person definiert – endete jedoch nicht mit ihrer rechtlichen Abschaffung. Spätestens mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 ist das Verbot von Sklaverei zwar eine international akzeptierte Norm, faktisch aber werden Menschen noch immer versklavt und unter schlimmsten Bedingungen ausgebeutet. Formen moderner Sklaverei sind politische Gefangenschaft, Kinderarbeit, Zwangsprostitution, Rekrutierung von Kindersoldaten sowie die klassischen Formen der Leibeigenschaft und wirtschaftlichen Ausbeutung. Heute geht man von mindestens 27 Millionen Menschen aus, die in Verhältnissen leben, die der Sklaverei ähneln.

Nachdem wir das Thema inhaltlich diskutiert haben, schauen wir uns ein
britisch-US-amerikanisches historisches Filmdrama an, das auf dem gleichnamigen autobiografischen Werk von Solomon Northup aus dem Jahr 1853 basiert. 1841 lebt der Geigenspieler Solomon Northup als ein freier Afroamerikaner, Ehemann und Vater von zwei Kindern in Saratoga Springs im Bundesstaat New York. Eines Tages wird er von zwei Männern zu einem lukrativen Auftritt vor Publikum verpflichtet. Nach einer Nacht in Washington, D.C. mit den beiden Männern wacht Northup an den Boden gekettet auf. Mit Entsetzen erkennt er, dass er unter Drogen gesetzt und in die Sklaverei verkauft wurde.

von: Klaus Dieter

Hinweis: Klaus Dieter sucht nette Leute als Begleitung

Bilder aus Berlin