Das Projekt „Hymne an die Namen“ bringt Namen von Opfern des Holocausts aus dem Hansaviertel in Erinnerung – als Versuch, dem Unfassbaren einen Klang zu geben. Solange die Namen „im Leben sind“, sind die Toten nicht vergessen. Die Sängerin Kim Seligsohn möchte damit aus dem Leugnen, Verdrängen und Vergessen heraustreten. Die Solostimme singt die Namen, und im Verlauf des Konzerts entsteht ein sphärischer Raum aus Namen, harmonisch und disharmonisch von einem Tonmeister abgemischt. Begleitet durch weitere Soloinstrumente ist auf diese Weise eine sehr persönliche Form des Gedenkens und der Würdigung der Opfer möglich.
Ort: Fenster der Erinnerung im U-Bhf Hansaplatz, Ausgang Hansabücherei
Bei sehr schlechtem Wetter findet das Konzert in der Hansabibliothek statt.