Im Herbst 1961 wagen Sophie (Meret Becker) und Konrad (Anian Zollner) mit Freunden die Flucht durch die Kanalisation nach Westberlin. Ein Moment entscheidet ihr Schicksal: Konrad bleibt zurück, wird verhaftet – und die Mauer trennt das junge Paar für Jahrzehnte. Ihr Leben verläuft fortan in zwei Welten, ihre Begegnungen bleiben seltene Ausnahmen, heimlich in Prag. Zwischen Hoffnung und Entfremdung erleben sie den Kalten Krieg, die politische Annäherung und schließlich den Mauerfall. Ein bewegendes Drama über verpasste Chancen und die Kraft der Liebe über Grenzen hinweg. Margarethe von Trotta wurde dafür mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Spielfilm, 1994, Regie: Margarethe von Trotta, 115 Min. Im Vorgespräch: Sven Behrend (Direktor Stasimuseum Berlin) Im Filmgespräch: N.N., Moderation: Dr. Martin Stief (Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv)Vorprogramm
17:00 Uhr: Gelände-Führung "Die Entstehung der Stasi und das Stasigelände" (Bürgerkomitee "15. Januar e. V."), 90 Min 17:45 Uhr: "Wo ist meine Akte?". Führung zum Stasi-Unterlagen-Archiv, 60 Min. Anmeldung zu den Führungen erforderlich unter: einblick-ins-geheime@bundesarchiv.de Ihre Teilnahme an einer Führung ist erst nach unserer Bestätigung verbindlich reserviert. Das Campus-Kino wird vom Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv, dem Berliner Aufarbeitungsbeauftragten und der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. veranstaltet. Medienpartner sind radioeins und Der Tagesspiegel. Das Campus-Kino findet unter Mitwirkung von Stasimuseum, UOKG e. V., DOH Doping Opfer Hilfe e. V. und dem Bürgerkomitee 15. Januar e. V. statt. Eine Veranstaltung im Rahmen des Campus-Kinos Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Campus-Kino".